Susanne Wiebe zeigt Hannelore Elsners tätowiertes Leben

München - "Das tätowierte Leben", heißt das Projekt von Susanne Wiebe und Fotograf Alex Majewski. "Ich war über ihren Tod so schockiert. Sie war eine so wunderbare Frau", sagt Wiebe der AZ.
Wie kam es 2001 zur Zusammenarbeit mit Elsner? "Ich konnte sie zu einem Treffen überzeugen. Sie war gleich Feuer und Flamme und nahm das Abenteuer zum kreativen Diskurs an und den Ausflug zur bildenden Kunst wahr."
Hommage an Hannelore Elsner: Wiebe zeigt "Das tätowierte Leben"
In stundenlanger Kleinarbeit malte Hans M. Bachmayer die Buchstaben auf ihr schönes Gesicht und ihren zarten Körper. "Sie lebte sich mit jeder Silbe auf ihrem Gesicht mehr in diese Abstraktion hinein und plötzlich war ihr schönes, tapferes, wildes Kriegergesicht Abstraktion pur", so Wiebe.

Susanne Wiebe zeigt die Ausstellung "Das tätowierte Leben" ab 23. Mai. Der Erlös aus dem Verkauf der Fotografien steht zu einem Teil dem "Kinderhilfswerk Plan International" zur Verfügung.
Hannelore Elsner starb am 21. April an Krebs.
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