Sting arbeitet sich am Tod des Vaters ab

Der Vater von Rockstar Sting starb bereits 1989, doch das schwierige Verhältnis zu ihm hat der Sänger bis heute nicht verarbeitet. Auch in seiner Musik kommt er immer wieder darauf zurück.
von  (kd/spot)
Sting bei einem Auftritt in New York
Sting bei einem Auftritt in New York © Evan Agostini/Invision/AP

München - Rockmusiker Sting (62, "The Soul Cages") hatte keine glückliche Kindheit. "Bei uns zu Hause herrschte Krieg", erzählt er dem Magazin "Focus". "Mein Vater schrie unablässig, es war sehr bitter." Stings Mutter trieb der dauernde Konflikt in die Arme eines anderen Mannes: "Eines Morgens habe ich meine Mutter erwischt, wie sie auf der Veranda Sex mit einem Mitarbeiter meines Vaters hatte."

Stings aktuelles Album "The Last Ship" gibt es hier

Nach dem Tod des Vaters 1989 entschied Sting "bewusst, nicht auf seine Beerdigung zu gehen." Doch so einfach konnte der Sänger die Vergangenheit nicht hinter sich lassen, das Verhältnis zu seinem Vater bedarf weiter der Aufarbeitung: "Jetzt bin ich dazu verdammt, auf sehr extravagante Art zu trauern", erklärt Sting. "Ich bin gezwungen, etwas viel Langwierigeres, Kreativeres aus meiner Trauer zu machen." Auch auf seinem aktuellen Album "The Last Ship" spielt das Thema immer noch eine Rolle.

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