Steven Seagal tritt wieder als Putins Propaganda-Marionette auf

Schauspieler Steven Seagal hat sich erneut Kreml-nah geäußert. Nachdem ihm Wladimir Putin einen Orden verliehen hatte, sprach der Ex-Actionstar über die Ukraine.
(smi/spot) |
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Wladimir Putin ehrte Steven Seagal in Moskau.
Wladimir Putin ehrte Steven Seagal in Moskau. © imago/ITAR-TASS

Steven Seagal (72) hat von Wladimir Putin (71) den "Orden der Freundschaft" erhalten. Die Zeremonie, bei der Russlands Präsident dem ehemaligen Actionstar den Orden ans Revers steckte, nutzte Seagal für eine Rede gegen die Ukraine. Vor der "Spezialoperation", wie Steven Seagal den Angriffskrieg nach der Moskauer Staatspropaganda nannte, hätten dort schließlich schlimme Zustände geherrscht, behauptete er.

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Außerdem warf Steven Seagal dem Westen vor, einen Dritten Weltkrieg starten zu wollen und attackierte die "Monster von der Fake-Presse".

Bewegtbilder der Rede, die Seagal von seinem Smartphone ablas, wurden via X verbreitet. Dies sei Seagals erste Auszeichnung seit dem Negativpreis Goldene Himbeere, scherzte ein User.

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Wladimir Putin hatte im Februar 2023 bekannt gegeben, dass Steven Seagal den russischen Freundschaftsorden erhält. Für seinen "wichtigen Beitrag zur Entwicklung der internationalen kulturellen und humanitären Zusammenarbeit", hieß es in der Begründung.

Seagal und sein Engagement für Putin

Steven Seagal wurde bereits 2016 von Putin persönlich die russische Staatsbürgerschaft überreicht. Zuvor hatte ihn der Präsident als Lobbyist für die russische Waffenwirtschaft gewonnen. 2018 ernannte er den Action-Darsteller zum Spezialrepräsentant des Außenministeriums. Erst kürzlich war Seagal Ehrengast bei Wladimir Putins Vereidigung für seine fünfte Amtszeit.

Steven Seagal bezeichnet sich als "zu 100 Prozent russophil". Seine Großeltern väterlicherseits stammen laut eigener Aussage aus Wladiwostok und St. Petersburg.

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  • Der Münchner am 31.05.2024 12:19 Uhr / Bewertung:

    Naja, kommt immer auf die Sichtweise an!
    Pro Russen oder Pro Westen!

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