So geht Rudi Assauers Tochter mit dessen Demenz um

Rudi Assauer war einst der wohl berüchtigtste Fußball-Manager Deutschlands, jetzt ist er auf die Pflege seiner Tochter angewiesen. Die hat nun ein Buch veröffentlicht.
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Tochter Bettina Michel kümmert sich um ihren dementen Vater Rudi Assauer
ddp images Tochter Bettina Michel kümmert sich um ihren dementen Vater Rudi Assauer

Rudi Assauer war einst der wohl berüchtigtste Fußball-Manager Deutschlands, jetzt ist er auf die Pflege seiner Tochter angewiesen. Die Erfahrungen mit der Demenz-Krankheit ihres Vaters hat Bettina Michel nun in einem Buch veröffentlicht.

Rudi Assauer (70) ist in den Köpfen von deutschen Fußballfans bis heute eine absolute Legende. Doch der toughe Schalke-Manager ist wegen seiner Demenz-Erkrankung mittlerweile auf die ständige Hilfe seiner Tochter Bettina Michel (49) angewiesen. Der richtige Umgang mit einem Erkrankten ist oft nicht leicht. Jetzt veröffentlicht Michel mit "Papa, ich bin für dich da" ein Buch, mit Ratschlägen und persönlichen Erfahrungen rund um die Krankheit.

Hier können Sie das Buch von Bettina Michel bestellen

Auch gegenüber "Bild.de" spricht Michel über das Leben mit ihrem dementen Vater. Dabei wird klar, dass sich der Ex-Manager über die Jahre wohl stark verändert hat. "Als Rudi zu mir zog, wog er nur noch 77 Kilo. Jetzt ist er so bei 94 Kilo, das ist in Ordnung [...]. Die ganze Karriere über hat er sich kasteit, heute isst er dafür manchmal drei Stück Kuchen, er ist ein ganz Süßer geworden", erzählt seine Tochter.

Es gibt aber auch Dinge, die sich nicht verändert haben: Assauer hängt angeblich immer noch mit vollem Herzen am Fußball. "Er will immer Fußball im Fernsehen sehen, bei der WM lief der Ball rund um die Uhr, das war sein Schlaraffenland. [...] Ich glaube, er vergisst irgendwann eher, wer ich bin, als was Abseits ist", berichtet Michel weiter.

Auch seine Leidenschaft für das Rauchen hat Assauer noch nicht aufgegeben. Allerdings dürfe er dies nur noch unter Beaufsichtigung, weil er angefangen habe "die Zigarren in die Hosentasche zu stecken oder unter Sofakissen zu horten". Von weiteren Momenten erzählt Michel in ihrem Buch "Papa, ich bin für dich da", das am morgigen 12. September erscheint.

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