Sexy 3D-Kleider: Lagerfeld lässt lasern

Der Altmeister – so darf man ihn im Alter von 82 Jahren wohl nennen – stellt seine neue Kollektion für Chanel vor. Am Mittwoch legt er gleich die nächste nach.
von  az
Schluss-Auftritt: Karl Lagerfeld holt sich seinen Applaus ab.
Schluss-Auftritt: Karl Lagerfeld holt sich seinen Applaus ab. © dpa

Paris - Eine Spielhölle à la Casino Royal, Hollywood-Stars als Models und Kleider in 3D-Technik: Karl Lagerfeld hat gestern in seiner Haute-Couture-Schau für Chanel in Paris alle Register gezogen.

In der Casino-Kulisse nahmen Oscar-Preisträgerin Julianne Moore (in flaschengrüner Robe), ihre Kolleginnen Kristen Stewart (rauchend im schwarzen Hosenanzug) und Geraldine Chaplin sowie Frankreichs Sweetheart Vanessa Paradis mit ihrer hübschen 16-jährigen Tochter Lily Rose Depp an den Spieltischen Platz. Die Kleider der Models, Entwürfe für die kommende Herbstsaison, toppten das Ambiente.

Lagerfeld hatte mit einer 3D-Technik gearbeitet, bei der das Material durch einen Laser in Form gebracht wird. Heraus kamen ausgehfeine Kleider und Kostüme mit fast surreal schimmernden Strukturen, die mit dem Stoff förmlich verschmolzen.

Der Rock eines mit Kristallen bestickten Abendkleides wölbte sich kuppelförmig, ein anderes Modell in olivgrün mit Goldborte schien vom Wind durchweht zu sein.

Am Mittwoch ist Lagerfeld noch einmal dran. Dann präsentiert er Pelz-Couture für Fendi. Anlass der für das italienische Modehaus ungewöhnlichen Pariser Schau: Lagerfelds 50-jähriges Dienstjubiläum als Fendi-Designer.

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