"No Pants Subway Ride": Ohne Hose U-Bahn fahren

Beim «No Pants Subway Ride» geht es darum, Spaß zu haben. Und in New York gab es dazu frühlingshafte Temperaturen.
dpa |
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Pendler am jährlichen "No Pants Subway Ride" in New York.
Michael Nagle/XinHua/dpa/dpa 6 Pendler am jährlichen "No Pants Subway Ride" in New York.
Auch Berliner fuhren in Unterwäsche U-Bahn.
Jörg Carstensen/dpa/dpa 6 Auch Berliner fuhren in Unterwäsche U-Bahn.
In rund 20 Städten weltweit sind Menschen gestern in Unterhosen U-Bahn gefahren.
Michael Nagle/XinHua/dpa/dpa 6 In rund 20 Städten weltweit sind Menschen gestern in Unterhosen U-Bahn gefahren.
U-Bahnfahrer in Prag beim jährlichen "No Pants Subway Ride".
Petr David Josek/AP/dpa/dpa 6 U-Bahnfahrer in Prag beim jährlichen "No Pants Subway Ride".
Auch in London blieben die Hosen zuhause.
Dinendra Haria/SOPA Images via ZUMA Wire/dpa/dpa 6 Auch in London blieben die Hosen zuhause.
Bahnfahrer in London am jährlichen "No Pants Subway Ride".
Dinendra Haria/SOPA Images via ZUMA Wire/dpa/dpa 6 Bahnfahrer in London am jährlichen "No Pants Subway Ride".

New York - Mütze, Jacke und Winterschuhe, aber keine Hose: In rund 20 Städten weltweit sind Menschen am Sonntag in Unterhosen U-Bahn gefahren. Es sei darum gegangen, die anderen Zuggäste zum Lachen zu bringen, teilte die amerikanische Künstlergruppe "Improv Everywhere" mit, die die Aktion in der Metropole New York organisiert hatte.

Eine politische Botschaft gebe es nicht. Der Gründer der Gruppe, TV-Produzent Charlie Todd, beschrieb den jährlichen "No Pants Subway Ride" als ein "Fest der Albernheit".

In New York stiegen laut US-Medien einige Hundert Menschen ohne Hose in die Züge. Sie hatten Glück: In den vergangenen Jahren lagen am Tag der Veranstaltung oft Eis und Schnee, dieses Mal herrschten frühlingshafte Temperaturen. Die Gruppe hatte den "No Pants Subway Ride" im Jahr 2002 ins Leben gerufen. Damals machten nur sieben Menschen mit, aber mit der Zeit entwickelte sich um das Bahnfahren in Unterwäsche ein kleiner globaler Kult.

In New York war alles streng organisiert. Die Teilnehmer trafen sich um Punkt 15 Uhr (Ortszeit) in Manhattan und wurden in Gruppen aufgeteilt. Anschließend bekamen sie bestimmte U-Bahn-Linien und sogar Waggons zugewiesen. Auf irritierte Fragen anderer Fahrgäste sollten sie in ernstem Ton antworten, sie hätten heute einfach ihre Hose zu Hause vergessen.

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