Meryl Streep legt sich erneut mit Donald Trump an
Ihre deutlichen Worte gegen Donald Trump (70) bei den Golden Globe Awards veranlassten den US-Präsident dazu, auf Twitter mit verachtenden Worten über Meryl Streep (67, "Die Eiserne Lady") herzuziehen. Er beschimpfte sie als "überbewertet" und "überdekoriert". Unbeeindruckt davon hat die Schauspielerin knapp einen Monat später abermals Trump ins Visier genommen.
Bei einer Spenden-Gala der Organisation Human Rights Campaign (HRC), eine der größten LGBT-Organisationen der USA, sagte sie in New York: "Wenn wir diese prekäre Zeit überstehen. Wenn Trumps katastrophaler Rache-Instinkt uns nicht in einen nuklearen Winter führt, werden wir unserem aktuellen Präsidenten einiges zu danken haben. Er wird uns dann aufgerüttelt haben, wie zerbrechlich unsere Freiheit ist."
Streep reagiert selbstironisch auf Trumps Beleidigung
Außerdem sagte Streep in ihrer Rede, dass Amerika nicht zu den schlechten alten Tagen der Ignoranz und Unterdrückung zurückkehren werde, "an denen wir verstecken mussten, wer wir sind". Die Twitter-Kritik von Trump griff Streep ebenfalls auf. "Ich bin die über-bewerteste und über-dekorierteste und aktuell auch die am meisten beschimpfte Schauspielerin meiner Generation", so Streep selbstironisch.
Ihre Rede beendete Streep mit einem Appell an alle, die sich unterdrückt fühlen: "Wir haben das Recht, unser Leben zu leben, mit Gott oder ohne. Das ist unsere Entscheidung." Es sei auch egal, ob homo-, hetero- oder transsexuell, Mann oder Frau, alle hätten das Recht, in Freiheit zu leben und nach Glück zu streben. Bisher hat Donald Trump auf Twitter noch nicht auf die neue Kritik seiner "Lieblingsschauspielerin" reagiert.