Hugo Bachmaier: Stempel statt Strafe für den Promi-Wirt

In Zeiten der Corona-Krise müssen Gastronomiebetriebe viele Regeln einhalten. Tun sie das nicht, wird es teuer. Das hätte fast auch Promi-Wirt Hugo Bachmaier zu spüren bekommen.
von  Kimberly Hagen
Promi-Wirt Hugo Bachmaier vor seinem Bachmaier Bräu.
Promi-Wirt Hugo Bachmaier vor seinem Bachmaier Bräu. © API/Ben Fesl

München - Auf seinem volltätowierten Arm muss man den Stempelabdruck kurz suchen, bis man ihn findet. Doch der kleine schwarze Apfel, den Münchens schillernder Wirt Hugo Bachmaier frisch am Handgelenk trägt, hat ihn vor schlimmem Ärger gerettet. Was war los?

Hugo Bachmaier (l.) mit Stempel und Türsteher Pit
Hugo Bachmaier (l.) mit Stempel und Türsteher Pit © privat

Hugo Bachmaier: 5.000 Euro hätte der Gastronom zahlen sollen

Bachmaier zur AZ: "Im Außenbereich von meinem Bachmaier Hofbräu geht ja der Radl- und Fußweg durch, deshalb tummeln sich da manchmal zu viele Menschen, die ein Kaltgetränk im Stehen bestellen. Als die Mitarbeiter vom KVR kürzlich kontrollierten, bemängelten sie das und drohten mit einer saftigen Strafe." 5.000 Euro hätte der Gastronom zahlen sollen, doch er versprach sofort Besserung.

Drei Security-Leute stellte er neu ein, die das Geschehen kontrollieren. Dazu der Stempel: "Jeder Gast, der drinnen auf die Toilette möchte, bekommt einen Stempel. So wissen wir, dass keine Zufallspassanten von draußen reinmöchten." 

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