Bedrohte Tierart: Sarah Connor gründet Stiftung für Orca-Wale

Sarah Connor verschreibt sich auch weiterhin dem Schutz der Orca-Wale. Nun hat sie ein neues Projekt ins Leben gerufen, durch das die bedrohten Meeressäuger in der Straße von Gibraltar geschützt werden sollen.
(lau/spot) |
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Sarah Connor und Janek Andre haben gemeinsam die Iberian Orca Guardians Foundation ins Leben gerufen.
Sarah Connor und Janek Andre haben gemeinsam die Iberian Orca Guardians Foundation ins Leben gerufen. © Iberian Orca Guardians Foundation

Schon seit Jahren setzt sich Sarah Connor (44) leidenschaftlich für Orca-Wale ein. Jetzt hat die Sängerin die Gründung einer neuen Stiftung bekannt gegeben, die die "stark vom Aussterben bedrohten Iberischen Orcas in der Straße von Gibraltar" schützen soll, wie es in einer Mitteilung heißt. Das Tierschutzprojekt trägt den Namen Iberian Orca Guardians Foundation. Connor hat es gemeinsam mit Janek Andre, Gründer der Organisation WeWhale, ins Leben gerufen.

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Regelmäßige Patrouillenfahrten in der Straße von Gibraltar

"Die iberischen Orcas sind die einzigen, die wir in Europa haben, es gibt nur noch ca. 35 von ihnen und sie sind stark vom Aussterben bedroht, es ist Zeit zum Handeln!", wird Connor in der Pressemitteilung zitiert. Konkret geht es um diejenigen Meeressäuger, "die zwischen April und September in der Straße von Gibraltar leben". Bei dem Seeweg handelt es sich um das meistbefahrene Meeresgebiet der Welt. Entsprechend gestresst sind die dort lebenden Tiere.

So wurde in den vergangenen Jahren in den Medien etwa wiederholt fälschlich berichtet, dass Orca-Wale in der Straße von Gibraltar sowie entlang der Küsten Spaniens, Marokkos und Portugals Boote "angegriffen" hätte. Dabei nähern sich die hochintelligenten Tiere den Schiffen lediglich aus Neugierde und stupsen etwa spielerisch die Ruder der Boote an.

Sarah Connor ruft auf Instagram zu Spenden auf

Die Iberian Orca Guardians (auf Deutsch: Beschützer der Iberischen Orcas) sind daher mit einem kleinen Motorboot in der Straße von Gibraltar unterwegs, patrouillieren, klären auf und bemühen sich um Konfliktlösung. Ziel sei, "ein friedliches Miteinander von Menschen und Orcas zu fördern".

"Unsere Mission ist es, den Menschen die Realität dieser Begegnungen näherzubringen und Seeleute in von Orcas frequentierten Gebieten zu unterstützen, um Konflikte zu vermeiden", erklären die Stiftungsgründer Connor und Andre.

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Ab dem kommenden Jahr sollen die Patrouillen der Iberian Orca Guardians "regelmäßig in Gebieten wie Barbate, Tarifa und Tanger präsent sein, um die Orcas aktiv zu schützen und eine nachhaltige Koexistenz zu gewährleisten".

Auch auf ihrem Instagram-Profil teilte Connor einen bewegenden, ausführlichen Videopost zur Stiftungsgründung, in dem die Arbeit auf der Meeresstraße gezeigt und ihr Mitstreiter Janek Andre vorgestellt wird.

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