American Music Awards: Rassismus-Vorwürfe gegen Katy Perry

Keine Award-Show ohne ihren Skandal: Bei den American Music Awards machte Katy Perry auf Miss Butterfly und verletzte damit asiatische Befindlichkeiten. Auf Twitter wird seitdem gestritten: Ist das Rassismus oder nicht?
(kd/spot) |
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Los Angeles - Wer hätte das gedacht: Für den kontroversesten Auftritt der American Music Awards sorgten nicht etwa die geübten Provokateurinnen Miley Cyrus (21, "Bangerz") oder Lady Gaga (27, "Artpop"); stattdessen wirbelte Katy Perry (29, "Prism") den meisten Staub auf. Ihre klischeehafte Performance von "Unconditionally" im Geisha-Kostüm stieß zahlreichen asiatisch-stämmigen Amerikanern sauer auf.

Kam bisher ohne große Provokationen aus: Katy Perrys aktuelles Album "Prism"

Auf Twitter ist ein regelrechter Shitstorm aufgeflammt, und es wird eifrig gestritten: Für die einen war die Show eindeutig rassistisch, oder zeugt zumindest von einem Mangel an kultureller Sensibilität - unter anderem wird Perry vorgeworfen, dass sie in ihrem Kostüm wahllos japanische und chinesische Elemente kombiniert habe. Andere äußern Unverständnis über die Anschuldigungen gegen Perry oder werfen den Kritikern übermäßige "politische Korrektheit" vor.

Für den Psychiater Dr. Ravi Chandra ist der Fall klar: "Perrys Performance war eindeutig rassistisch", schreibt er in einem viel zirkulierten Artikel auf "Psychology Today". Er vergleicht den Auftritt im Geisha-Kostüm mit Weißen, die sich mittels "Blackface"-Make-Up als Schwarze verkleiden. Durch die Aneignung asiatischer Kultur zur Kostümierung würden Weiße einen Anspruch auf Vormacht stellten. Perry hat sich zu den Vorwürfen bislang noch nicht geäußert.

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