Thüringens SPD-Chef wird auch Spitzenkandidat

Parteichef, Fraktionsvorsitzender - und nun auch Spitzenkandidat für die Wahl 2009: Bei der Urwahl der SPD in Thüringen sieht alles nach einem Sieg für Matschie aus.
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Christoph Matschie führt die SPD in den Wahlkampf
dpa Christoph Matschie führt die SPD in den Wahlkampf

Parteichef, Fraktionsvorsitzender - und nun auch Spitzenkandidat für die Wahl 2009: Bei der Urwahl der SPD in Thüringen sieht alles nach einem Sieg für Matschie aus.

Christoph Matschie wird die Thüringer SPD als Spitzenkandidat in die Landtagswahl 2009 führen. Bei der Urwahl am Sonntag lag der 46-jährige Partei- und Fraktionsvorsitzende nach Auszählung der Stimmen in einem großen Teil der 95 Wahllokale klar vorn, teilte Landesgeschäftsführer Jochen Staschewski mit.

Sein Herausforderer war der 59-jährige Richard Dewes, früherer Parteichef und Ex-Innenminister in einer großen Koalition. Die Wahlbeteiligung der knapp 4400 Mitglieder war mit mehr als 60 Prozent ungewöhnlich hoch. Das offizielle Wahlergebnis wird am Montag bekanntgegeben. Mit dieser Entscheidung geht die SPD auch auf Distanz zur zweiten Oppositionspartei Die Linke. Matschies Kurs sieht vor, dass er mit ihr nur eine Koalition eingeht, wenn die SPD der stärkere Partner ist und er selbst Ministerpräsident wird. Einen Regierungschef der Linken will er nicht mitwählen. Dewes hatte sich dagegen für eine Koalition mit der Linken ohne Vorbedingungen ausgesprochen, um die CDU- Alleinregierung unter Dieter Althaus abzulösen. Die von der SPD angestrebten Reformen etwa in der Bildungs- und Wirtschaftspolitik seien nur gemeinsam mit der Linken umzusetzen. (dpa)

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