Poroschenko: Gefährlichster Teil des Ostukraine-Krieges vorbei

Nach fast sechs Monaten blutiger Gewalt in der Ostukraine hält der ukrainische Präsident Petro Poroschenko den schlimmsten Teil der Kämpfe für überstanden.
dpa |
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Kiew - "Ich habe keinen Zweifel daran, dass der gefährlichste Teil des Krieges vorbei ist, dank dem Heldentum der ukrainischen Soldaten", sagte Poroschenko in Kiew. Zuvor hatte er mitgeteilt, dass die seit fast drei Wochen geltende Waffenruhe erstmals halte. In den vergangenen 24 Stunden sei zum ersten Mal kein Soldat getötet oder verletzt worden.

Kern des Konflikts in der Ostukraine ist die Forderung der prorussischen Separatisten nach Unabhängigkeit. Poroschenko betonte, ein von ihm eingerichteter Sonderstatus sehe lediglich eine Dezentralisierung der Macht in den Gebieten Donezk und Lugansk vor. "Von einer Loslösung irgendeiner Region ist keine Rede."

Die den Aufständischen für den 2. November angekündigten Wahlen will Poroschenko nicht anerkennen. Er hoffe, dass auch Russland diese nicht anerkennen werde. Kiew hat Regionalwahlen in Donezk und Lugansk für den 7. Dezember angesetzt. Die Separatisten lehnen die von der Zentralmacht vorgegebene Wahl ab.

Poroschenko kündigte ein erneutes Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin an. Es könne innerhalb von drei Wochen stattfinden, sofern sein Friedensplan eingehalten werde.

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