Ösi-Politiker: Flüchtlinge sind "wie Neandertaler"

Aufregung um den rechtsgerichteten Politiker Robert Lugar im österreichischen Parlament. Lugar vergleicht Flüchtlinge mit Neandertalern - und weist darauf hin, dass letztere inzwischen ausgerottet seien.
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Wien - Früher war er Mitglied von Jörg Haiders FPÖ - heute sitzt Robert Lugar für die Partei "Team Stronach" (TS) im Nationalrat in Wien. Am Mittwoch sorgte der 45-Jährige mit rechtsextremistischen Aussagen zu Flüchtlingen für Aufregung und Entsetzen. In einer "Aktuellen Stunde" zum Thema "Auswirkungen der Flüchtlingspolitik" sagte Lugar, dass nach Österreich kommende Flüchtlinge "ein Weltbild wie Neandertaler" hätten, "die wir bei uns Gottseidank ausgerottet haben".

Dafür handelte er sich einen - recht sachlich und wenig entrüstet wirkenden - Ordnungsruf durch den Dritten Nationalratspräsidenten Norbert Hofer ein, der für die rechtsgerichtete FPÖ um das Amt des Bundespräsidenten kandidiert. Die Grünen hingegen reagierten mit Entsetzen auf Lugars Entgleisung, bezeichneten diese als " inakzeptabel, menschenverachtend und rassistisch" - und forderten den Rücktritt des TS-Politikers.

Flüchtlinge sind "ungebildet, verblendet, nicht integrierbar"

Lugar hatte in seiner Rede betont, dass man Flüchtlingen vor Ort viel, viel besser helfen könne. Und: "Die meisten die kommen sind ungebildet, sind religiös verblendet, sind fanatisch, nicht integrierbar und haben ein Weltbild wie die Neandertaler, wo man die Frauenrechte mit Füßen tritt."  In einer Presseaussendung wies er darauf hin, dass er Flüchtlinge nicht pauschal mit Neandertalern verglichen haben will. Von seiner Rede musste man indes einen anderen Eindruck gewinnen.

Überzeugen Sie sich davon im obenstehenden Video.

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