Nato-Generalsekretär Stoltenberg: Müssen mehr Waffen produzieren

Die Ukraine müsse für mögliche Verhandlungen gestärkt werden, sagt Jens Stoltenberg. Dafür brauche es weitere Waffen - aber auch "eine enorme Menge an Munition" und Ersatzteile.
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Die Nato müsse sich darauf einstellen, die Ukraine langfristig zu unterstützen, sagt Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg.
Die Nato müsse sich darauf einstellen, die Ukraine langfristig zu unterstützen, sagt Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg. © Thierry Monasse/dpa

London - Angesichts des sich in die Länge ziehenden Kriegs in der Ukraine hat Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg eine Erhöhung der Waffenproduktion in der westlichen Militärallianz angemahnt.

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"Wir brauchen eine enorme Menge an Munition. Wir brauchen Ersatzteile", sagte der Norweger in einem Gespräch mit dem britischen Radiosender BBC 4 am Wochenende. Die Instandhaltung von Waffensystemen, die bereits an die Ukraine geliefert wurden, sei mindestens genauso wichtig wie die Debatte über weitere Waffen.

Stoltenberg: "Wir wissen, dass Russland viele neue Kräfte mobilisiert hat"

Die Nato müsse sich darauf einstellen, die Ukraine langfristig zu unterstützen, sagte Stoltenberg weiter. Aus Russland habe es keine Anzeichen gegeben, dass es sein übergeordnetes Ziel einer Übernahme der Ukraine aufgegeben habe.

"Die ukrainischen Streitkräfte hatten mehrere Monate lang die Oberhand. Aber wir wissen auch, dass Russland viele neue Kräfte mobilisiert hat, von denen viele jetzt ausgebildet werden." Er fügte hinzu: "Das weist darauf hin, dass sie bereit sind, den Krieg fortzusetzen und möglicherweise versuchen, eine neue Offensive zu starten."

Es sei wahrscheinlich, dass auch dieser Krieg am Verhandlungstisch enden werde, doch entscheidend für den Ausgang solcher Gespräche sei die Stärke der Ukraine auf dem Schlachtfeld, sagte der Nato-Generalsekretär weiter. Es sei an Kiew zu entscheiden, zu welchen Bedingungen man sich an den Verhandlungstisch setze.

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