Gabriel besucht die Kurden-Region im Nordirak

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) hat im Irak die Bedeutung des Anti-IS-Kampfes für die Sicherheit Deutschlands betont.
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Außenminister Sigmar Gabriel in Salahaddin im Präsidentenpalast neben dem Präsidenten der Region Kurdistan-Irak, Barzani.
Kay Nietfeld/dpa Außenminister Sigmar Gabriel in Salahaddin im Präsidentenpalast neben dem Präsidenten der Region Kurdistan-Irak, Barzani.

Erbil - Gabriel sagte am Donnerstag bei einem Besuch der Kurden-Region im Nordirak: "Die Verteidigung und der Kampf der Peschmerga gegen den Islamischen Staat verteidigt zugleich die Sicherheit Deutschlands".  Die von der Bundeswehr mit Waffen und Ausbildung unterstützte kurdische Peschmerga-Armee hat die Terrororganisation IS aus weiten Teilen der Region zurückgedrängt und war auch an der Offensive zur Rückeroberung der IS-Hochburg Mossul beteiligt.

Gabriel äußerte sich nach einem Gespräch mit Kurden-Präsident Massud Barsani. Seine Aussage erinnert an einen Satz des früheren sozialdemokratischen Verteidigungsministers Peter Struck, der zu Beginn des Afghanistan-Einsatzes gesagt hatte, Deutschlands Sicherheit werde auch am Hindukusch verteidigt.

In Erbil sind für die Ausbildung der Peschmerga 140 deutsche Soldaten stationiert. Die kurdischen Kämpfer haben zudem in großem Stil deutsche Waffen erhalten, unter anderem 20.000 Sturmgewehre, 400 Panzerfäuste und 1.200 Panzerabwehrraketen. Gabriel war am Mittwochabend nach Gesprächen mit der irakischen Zentralregierung in Bagdad nach Erbil geflogen.

Lesen Sie hier: Gabriel fordert Reformen vom Irak

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