Freie Wähler zwischen CSU und Rot-Grün unentschieden

Die Freien Wähler sind nach den Worten ihres Landesvorsitzenden völlig unentschieden, was eine mögliche Koalition nach der Landtagswahl angeht.
dpa |
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Die Freien Wähler sind nach den Worten ihres Landesvorsitzenden völlig unentschieden, was eine mögliche Koalition mit der CSU oder mit Rot-Grün nach der Landtagswahl angeht.

München - Die Freien Wähler sind nach den Worten ihres Landesvorsitzenden völlig unentschieden, was eine mögliche Koalition mit der CSU oder mit Rot-Grün nach der Landtagswahl angeht. Er glaube nicht, dass die Mehrheit der eigenen Anhänger in Richtung CSU tendiere – er sei vielmehr überzeugt, dass das Ganze eine „Fünfzig-Fünfzig-Situation“ ist, sagte Aiwanger am Montag in München.

Es sei nicht zielführend, „wenn uns in Umfragen die Kerzen am Wegrand aufgestellt werden, die uns zum Altar führen sollen“. Am Ende seien die Inhalte entscheidend. Nach der neuesten Umfrage der „Süddeutschen Zeitung“ wünschen 70 Prozent der FW-Anhänger eine Koalition mit der CSU. SPD-Spitzenkandidat Christian Ude sagte, er habe noch nie behauptet, dass die Freien Wähler eine Vorentscheidung in die eine oder in die andere Richtung getroffen hätten. Er wolle die FW aber davon überzeugen, dass es nicht überzeugend sei, „der FDP ins Grab zu folgen“, sagte er. An dieser Überzeugung halte er auch fest.

Ude forderte seine Partei auf, engagierter für einen Regierungswechsel zu kämpfen. Im Wahlkampf gebe es gegen Ende immer die Situation, „dass man im Tempo zulegen muss“. Die SPD müsse aus Zustimmung in Sachfragen Stimmen machen. Es gebe in Bayern den traditionellen Widerspruch, dass man in der Sache anderer Meinung sei, am Ende aber doch CSU wähle. Grünen-Spitzenkandidatin Margarete Bause betonte: „Wir wollen den Politikwechsel in Bayern.“ Ziel müsse es deshalb zunächst sein, dass SPD, Grüne und Freie Wähler rechnerisch in die Situation kommen, die CSU nach Jahrzehnten an der Macht ablösen zu können.

„Wenn ich mir überlege, was das in Bayern für eine Sensation wäre“, und auch darüber hinaus, sagte sie mit Blick auf Aiwanger neben ihr. Aiwanger entgegnete prompt: „Ich bin nicht sensationslüstern.“ Er sei an guter Politik interessiert.

 

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