Vorsicht Blitzeis - immer mehr Unfälle und Ausrutscher!

Fußgänger fallen auf eisglatter Straße, Autos geraten ins Schlingern: Deutschlandweit haben sich am Donnerstag schon viele Unfälle ereignet.
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Vorsicht auf glatter Straße: Wegen Blitzeis sind am Donnerstag schon viele Fußgänger ausgerutscht.
dpa Vorsicht auf glatter Straße: Wegen Blitzeis sind am Donnerstag schon viele Fußgänger ausgerutscht.

BERLIN - Fußgänger fallen auf eisglatter Straße, Autos geraten ins Schlingern: Deutschlandweit haben sich am Donnerstag schon viele Unfälle ereignet.

Tauwetter mit Blitzeis haben Autos und Fußgänger am Donnerstag ins Schlingern gebracht. Plötzlicher Eisregen legte zudem den Berliner Flughafen Tegel am Vormittag still. Unterdessen stiegen in Sachsen-Anhalt wegen des Tauwetters und des Regens bereits die Pegelstände. An der Schwarzen Elster im Landkreis Wittenberg wurde am Pegel Löben die zweite von vier Alarmstufen ausgerufen.    

Bei Blitzeis krachte auf der Autobahn München-Stuttgart (A8) ein Sattelschlepper frontal in einen Reisebus. Dabei wurden am Morgen 30 Menschen verletzt, 4 von ihnen schwer. Der Busfahrer hatte wegen eines Unfalls bremsen müssen. Der Bus geriet ins Schleudern und stellte sich auf den Fahrbahnen quer. Der Fahrer eines Sattelzugs konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und krachte in den mit mehreren Dutzend Menschen besetzten Bus. Die A8 wurde total gesperrt.

Auf dem Berliner Flughafen Tegel musste der Betrieb vorübergehend eingestellt und Enteisungsmittel auf den Start- und Landebahnen gestreut werden. Auch in Nürnberg musste der Flugverkehr nach Eisregen für mehrere Stunden eingestellt werden.

Die Bahn fuhr war dagegen weitgehend störungsfrei. Es gebe kleinere Verspätungen aber keine schweren Ausfälle, sagte ein Sprecher. Es sei aber zu beobachten, dass viele Menschen vom Auto auf den Zug umgestiegen seien.

Vor allem in Niedersachsen und Brandenburg saßen viele Pendler fest, weil keine Busse fahren konnten. Wer nicht unbedingt aus dem Haus müsse, solle dies dringend unterlassen, riet die Polizei. In Niedersachsen fiel vielerorts auch die Schule aus.

dpa

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