Urteil gegen "Mumien-Räuber" erwartet

Vor dem Dortmunder Landgericht soll das Urteil gegen den so genannten "Mumien-Räuber" gesprochen werden. Der Angeklagte hat gestanden, zwei Banken überfallen zu haben. Dabei hatte er sich Mullbinden um den Kopf gewickelt.
Dortmund - Bei der ersten Tat im Dezember 2014 belief sich die Beute auf 8500 Euro. Den zweiten Überfall ein Jahr später brach der 33-Jährige ab. Die Staatsanwaltschaft fordert zwei Jahre und sieben Monate Haft. Hintergrund der Taten war eine Lebenslüge. Der Angeklagte hatte Eltern und Freunden verschwiegen, dass er im Studium gescheitert und völlig mittellos war. Er selbst hofft auf eine Bewährungsstrafe.
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