UN warnen vor Drogen-Boom in Südostasien

Das Geschäft mit synthetischem Rauschgift explodiert nach einem neuen UN-Bericht in Südostasien und den Ländern am Pazifik.
dpa |
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Das Geschäft mit synthetischem Rauschgift explodiert nach einem neuen UN-Bericht in Südostasien und den Ländern am Pazifik.

Bangkok - Große Lieferanten seien Birma, China, Indonesien, Malaysia und die Philippinen. Seit 2007 habe sich die Menge der beschlagnahmten Amphetamine, Methamphetamine und Ecstasy-Pillen verfünffacht, teilte das UN-Büro für Suchtstoff- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) am Mittwoch in Bangkok mit.

Gut zwei Drittel der Rauschgiftsüchtigen, die 2011 in der Region behandelt wurden, konsumierten demnach hauptsächlich synthetische Drogen. Besonders das hochkonzentrierte Crystal Meth sei auf dem Vormarsch. 8,8 Tonnen wurden 2011 beschlagnahmt, fast doppelt so viel wie 2009. Die Hälfte der Menge wurde in China entdeckt. 367 000 Menschen wurden im vergangenen Jahr wegen Delikten mit diesen Drogen festgenommen - 29 Prozent mehr als im Jahr davor. Das illegale Geschäft werde zunehmend von grenzüberschreitend aktiven Verbrecherbanden kontrolliert. "Das ist eine Bedrohung der Sicherheit und Gesundheit" sagte UNODC-Regionalvertreter Gary Lewis.

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