Santa Claus läuft Amok

Ein 45-Jähriger Amerikaner verkleidet sich als Weihnachtsmann - dann fährt er zum Haus seiner Ex-Frau, tötet acht Menschen, zündet ein Haus an und begeht Selbstmord.
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Feuerwehrleute versuchen, das brennende Haus zu retten.
AP Feuerwehrleute versuchen, das brennende Haus zu retten.

COVINA - Ein 45-Jähriger Amerikaner verkleidet sich als Weihnachtsmann - dann fährt er zum Haus seiner Ex-Frau, tötet acht Menschen, zündet ein Haus an und begeht Selbstmord.

Grausige Bluttat auf einer Weihnachts-Party in den USA: Ein als Santa Claus verkleideter Mann hat bei einer Feier am Heiligen Abend in Covina bei Los Angeles mindestens acht Menschen getötet und drei weitere verletzt. Unter den mehr als 20 Partygästen im Haus seiner ehemaligen Schwiegereltern war nach US-Medienberichten auch seine Ex-Ehefrau. Der 45-Jährige setzte das Haus in Brand und flüchtete. Stunden später fand die Polizei die Leiche des mutmaßlichen Täters im Haus seines Bruders. Er hatte offensichtlich Selbstmord begangen.

Als Motiv vermutete die Polizei persönliche Probleme des Mannes: Er sei kürzlich geschieden worden, außerdem habe er seinen Arbeitsplatz verloren. „Ich hörte eine Explosion“, beschrieb ein Nachbar das Geschehen. „Ich ging nach draußen und sah eine Flammenwand.“ Einige Partygäste waren in Panik aus dem Haus gelaufen und hatten bei Nachbarn Zuflucht gesucht, die dann die Polizei alarmierten.

Nach einer ersten Rekonstruktion der Tat klopfte der als Weihnachtsmann verkleidete Täter eine halbe Stunde vor Mitternacht mit einem großen Paket unter dem Arm an der Haustür. Einem achtjährigen Mädchen, das ihm öffnete, habe er mit seiner halbautomatischen Waffe ohne Zögern ins Gesicht geschossen. Das Mädchen überlebte die Tat schwer verletzt. Danach sei der Täter in das Haus gestürmt und habe um sich gefeuert. Dann packte der Mann das vermeintliche Geschenk aus, in dem sich ein Behälter mit einer leicht entflammbaren Flüssigkeit befand, die er im Haus versprühte. Eine junge Frau überlebte mit Schusswunden, eine andere brach sich den Knöchel, als sie sich mit einem Sprung aus einem Fenster rettete.

Nach dem Verbrechen habe der Täter seine Weihnachtsmannkleider abgestreift und sei „in Zivil“ geflüchtet. Als die Polizei kurz vor Mitternacht den Tatort erreichte, hatten die Flammen das Haus bereits weitgehend zerstört. Erst nachdem die Feuerwehr den Brand gelöscht hatte, habe man die Leichen entdeckt. Die Polizei ließ den Angaben zufolge zunächst offen, ob die Opfer durch Schüsse oder durch das Feuer ums Leben kamen.

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