Konsumentenschützerin: Mars-Rückruf nur ein PR-Gag

Eine Schweizer Konsumentenschützerin nennt die Rückrufaktion der Schokoriegel "Mars" unverhältnismäßig. Sie wirft dem Konzern vor, das eine Plastikteil zu einem großen Werbe-Gag aufgebauscht zu haben.
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Bern - Der Mars-Rückruf, wegen der Plastikteilchen im Schokoriegel, hat für viele Reaktionen im Netz gesorgt. Der Konzern selbst räumte inzwischen Probleme bei der Durchführung des Rückrufs ein. Doch nun droht neuer Ärger.

Eine Schweizer Konsumentenschützerin behauptet: "Eine solch aufgebauschte, grossflächige Rückrufaktion habe ich in meiner 8-jährigen Tätigkeit als Konsumentenschützerin noch nie erfahren." Gegenüber der Schweizer Zeitung "Blick" sagte sie, der Rückruf wirke mehr wie eine gut durchdachte Werbe-Aktion. Frei nach dem Motto: Der Kunde ist wichtiger als der Umsatz und die Schkolade die jetzt vor die Säue geworfen werde.

Lesen Sie hier: Pizarro: Ohne Schokolade auf Rekordjagd

Außerdem sei der Rückruf nur wegen eines einzigen, gefundenen Plastikteils in einem Schokoriegel auf 55 Länder ausgeweitet worden.

Sehen Sie im Video, welche Kritik die Konsumentenschützerin außerdem noch äußert.

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