Großstädter lieben "Marie" und "Maximilian"

Die deutschen Großstädter mögen es klassisch - zumindest was die Namen ihrer Sprösslinge angeht. Besonders gefragt: Marie und Maximilian.
dpa/az |
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Wiesbaden – Eltern in Großstädten nennen ihren Nachwuchs einer Stichprobe zufolge besonders gern Marie und Maximilian. Das teilte die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) am Donnerstag in Wiesbaden mit. Sie hatte bei acht Standesämtern in Bremen, Köln, Dresden, München und Berlin nachgefragt, welche 30 Vornamen bei ihnen in diesem Jahr am häufigsten vergeben wurden.

Es war die erste Stichprobe dieser Art für die Gesellschaft. Viele der Namen auf den vorderen Plätzen standen schon 2012 auf der bundesweiten Liste der Gesellschaft weit oben. Bei den Jungen sind unter den Top 30 in den Großstädten Anton, Ferdinand, Theodor und Friedrich zu finden, die schon Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts in der Großstadt zu den beliebtesten Vornamen gehörten. Auch Mädchen erhalten in den Städten gerne traditionelle und zeitlose Namen wie Maria und Anna. Seit einigen Jahren ist Emma auch bundesweit äußerst gefragt, weit vorn stehen zudem Elisabeth, Magdalena, Theresa und Greta.

 

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