Dutzende Tornados wüten in den USA
Der Mittlere Westen der USA ist am Wochenende von mehreren Tornados heimgesucht worden In Oklahoma sollen fünf Menschen gestorben sein.
Washington - Eine Serie von Tornados hat am Wochenende im Mittleren Westen der USA schwere Verwüstungen angerichtet. In Woodward im Bundesstaat Oklahoma kamen nach Medienberichten am frühen Sonntagmorgen (Ortszeit) fünf Menschen ums Leben.
Vermutlich wirbelten gleich mehrere schwere Stürme durch den kleinen Ort. Zu den Toten zählten zwei Kinder in einer Wohnmobil-Siedlung, hieß es unter Berufung auf das staatliche Gerichtsmedizinische Institut weiter. Der westliche Teil des kleinen Ortes sei völlig zerstört zerstört worden.
Die Tornados hatten Woodward kurz nach Mitternacht getroffen, als die meisten Menschen schliefen. Eine Sirene, die die Einwohner hätte warnen können, sei ausgefallen, zitierte der Sender CNN den Bürgermeister des Ortes, Roscoe Hill. 37 Menschen seien verletzt worden, mehrere von ihnen schwer.
Tornados wüteten am Samstag auch in Iowa, Kansas und Nebraska. Zumeist suchten sie den Medien zufolge aber spärlich bewohnte Gebiete bei Tageslicht heim. Einwohner hätten die Chance gehabt, Schutz zu suchen. So sei etwa Thurman in Iowa mit seinen 300 Bewohnern rechtzeitig evakuiert worden, bevor ein Tornado bis zu 90 Prozent des Ortes dem Erdboden gleichgemacht habe.
CNN zufolge trafen beim Nationalen Wetterdienst allein bis Samstagabend 88 Tornado-Meldungen ein. Zugleich wurde vor möglichen neuen Stürmen gewarnt.