Deutschland als Haupteinwanderungsziel

Die meisten Einwanderer in Europa lassen sich in Spanien, Deutschland und Großbritannien nieder. Wie das Europäische Statistikamt Eurostat am Dienstag in Luxemburg mitteilte, wanderten rund 558 500 Menschen im Jahr 2006 nach Deutschland ein.
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Polizeibeamte an einem Grenzübergang: Die meisten Einwanderer gehen nach Spanien, Deutschland oder Großbritannien. (Symbolbild)
dpa Polizeibeamte an einem Grenzübergang: Die meisten Einwanderer gehen nach Spanien, Deutschland oder Großbritannien. (Symbolbild)

Die meisten Einwanderer in Europa lassen sich in Spanien, Deutschland und Großbritannien nieder. Wie das Europäische Statistikamt Eurostat am Dienstag in Luxemburg mitteilte, wanderten rund 558 500 Menschen im Jahr 2006 nach Deutschland ein.

Nur nach Spanien wandern mehr Menschen ein. Dort wurden 803 000 Einwanderer gezählt und in Großbritannien 451 000. Damit nahmen diese drei Länder rund 60 Prozent aller Migranten in der Europäischen Union auf.

40 Prozent der Einwanderer stammten Eurostat zufolge aus anderen EU-Staaten. In Deutschland lag dieser Anteil mit 57 Prozent sogar noch wesentlich höher. Dort machten zuletzt Polen gut ein Viertel aller Einwanderer aus, während aus der Türkei nur noch fünf Prozent aller Ankömmlinge stammten.

Obwohl Deutschland nach absoluten Zahlen die zweithöchste Zuwanderung in Europa verzeichnete, lag die Quote mit 6,8 Einwanderern pro 1000 Einwohnern nur knapp über dem EU-Durchschnitt von 6,2. Die höchste Quote hatte Luxemburg mit 28,8 Einwanderern pro 1000 Einwohnern - dort sind übrigens die Deutschen nach Portugiesen und Franzosen die drittgrößte Migrantengruppe. (dpa)

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