Behörde rät zur Vorsicht bei Wodka-Redbull

Energydrinks mit Alkohol sind auf Partys beliebt. Auch Sportler greifen gern mal zur kleinen Dose mit dem Muntermacher. Mitunter kann das tödlich enden, warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung.
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Feiern besser ohne Energydrink
dpa Feiern besser ohne Energydrink

Energydrinks mit Alkohol sind auf Partys beliebt. Auch Sportler greifen gern mal zur kleinen Dose mit dem Muntermacher. Mitunter kann das tödlich enden, warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat vor einer Einnahme von Energydrinks im Zusammenhang mit Alkohol oder hoher sportlicher Betätigung gewarnt. Die Auswertung neuerer Humandaten deuteten auf erhebliche gesundheitliche Risiken durch den Verzehr von Energydrinks hin, teilte die oberste Prüfbehörde für Lebensmittel und Verbraucherschutz mit.

Diese Getränke enthalten in hohen Konzentrationen Koffein, meist zusammen mit den Stoffen Taurin, Inosit und Glucuronolacton. Wie das BfR mitteilte, kam es in der Vergangenheit zu Todesfällen, die in einem möglichen Zusammenhang mit dem Konsum von Energydrinks in Verbindung mit der Aufnahme von Alkohol oder ausgiebiger sportlicher Betätigung gesehen wurden. Ein Zusammenhang konnte allerdings nicht bewiesen werden. Wissenschaftler ziehen in Betracht, dass die typischen Energydrink-Inhaltsstoffe sich in ihrer toxikologischen Wirkung gegenseitig verstärken und somit zu gesundheitsrelevanten Beeinflussungen von Körperfunktionen führen könnten.

Die Behörde rät Verbrauchern mit Bluthochdruck und Herzkrankheiten bis zum Vorliegen aussagekräftiger Studien beim Verzehr von Energydrinks zurückhalten. Auch die kombinierte Einnahme mit Alkohol oder der Verzehr bei ausgiebiger sportlicher Betätigung sollte vermieden werden. Das BfR fordert außerdem eindeutige Warnhinweise auf den Getränken. In Deutschland ist der Vertrieb von Energydrinks nur unter bestimmten Bedingungen zugelassen. Andere europäische Länder sind im Umgang mit den beliebten Muntermachern strikter: In Dänemark und Schweden sind sie ganz verboten, in Frankreich bestehen dagegen weitgehende Inhaltsstoffbeschränkungen. Finnland beschränkt sich auf Warnhinweise auf den Getränken. (nz)

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