Apps gegen Corona? Misstrauen ist gesund

AZ-Chefredakteur Michael Schilling über mögliche Corona-Apps.
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AZ-Chefredakteur Michael Schilling mahnt zur Vorsicht bei Corona-Apps.
AZ-Montage, Matthias Balk/dpa AZ-Chefredakteur Michael Schilling mahnt zur Vorsicht bei Corona-Apps.

Wie oft wohl haben sich Smartphone-Besitzer schon gewünscht, die Anwendungen von iPhones und Android-Geräten seien kompatibel? Und nun, ganz geschmeidig und im Sinne unser aller Gesundheit, wollen die beiden globalen Datenkraken Apple und Google plötzlich zusammenspannen, um Corona zu trotzen?

Hier ist – wie immer und nicht nur, wenn es um unsere Daten geht – Misstrauen angebracht und gesund. Auch in der Krise (erst recht in der Krise!) lohnt es sich, selbst nachzudenken und sich eine Meinung zu bilden.

Man stelle sich mal den Einsatz dieser App vor. Vier Menschen begegnen sich – und jeder zückt erstmal sein Handy, ehe er einem der anderen Grüß Gott sagt? Eine digitale Stigmatisierung im Sinne der Volksgesundheit. Am Ende, so steht zu befürchten, dürfen wir nur dann wieder ins Restaurant, wenn wir die befohlene App im Handy haben. Schöne neue Welt? Lieber nicht.

Über alle Entwicklungen rund um das Coronavirus in München und Bayern halten wir Sie in unserem Newsblog auf dem Laufenden!

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