Wiesn-Attentat: Zwischenbilanz geplant

Die Bundesanwaltschaft will bis Dezember eine Zwischenbilanz der neuen Ermittlungen zum Oktoberfestattentat von 1980 ziehen.
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Am 26. September 1980 hatte eine Bombe am Haupteingang des Münchner Oktoberfests 13 Männer, Frauen und Kinder in den Tod gerissen
dpa 3 Am 26. September 1980 hatte eine Bombe am Haupteingang des Münchner Oktoberfests 13 Männer, Frauen und Kinder in den Tod gerissen
Am 26. September 1980 hatte eine Bombe am Haupteingang des Münchner Oktoberfests 13 Männer, Frauen und Kinder in den Tod gerissen
dpa 3 Am 26. September 1980 hatte eine Bombe am Haupteingang des Münchner Oktoberfests 13 Männer, Frauen und Kinder in den Tod gerissen
Am Denkmal an der Theresienwiese wurde der Opfer des Wiesn-Attentats gedacht.
Gregor Feindt 3 Am Denkmal an der Theresienwiese wurde der Opfer des Wiesn-Attentats gedacht.

Die Bundesanwaltschaft will bis Dezember eine Zwischenbilanz der neuen Ermittlungen zum Oktoberfestattentat von 1980 ziehen. Die Dauer der Ermittlungen lasse sich zwar nicht zuverlässig abschätzen, sagte am Dienstag die Sprecherin des Generalbundesanwalts, Frauke Köhler, aber: "Bis Jahresende wird sicher ein erstes aussagekräftiges Zwischenresümee gezogen werden können."

München - Die neu eingerichtete Sonderkommission heißt "Soko 26. September" und besteht aus 21 Polizisten des bayerischen Landeskriminalamts. Köhler bestätigte entsprechende Informationen der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstag). Die Soko könne bei Bedarf erweitert werden. Ermittler von damals gehören der Sonderkommission nicht an. "Das liegt daran, dass die Mehrzahl der früheren Ermittler nicht mehr im Dienst ist. Im Übrigen sollte eine unvoreingenommene Ermittlungsarbeit ermöglicht werden."

Am 26. September 1980 hatte eine Bombe am Haupteingang des Münchner Oktoberfests 13 Männer, Frauen und Kinder in den Tod gerissen, auch den rechtsradikalen Attentäter Gundolf Köhler. Opfervertreter hatten stets angezweifelt, dass er die Tat alleine und aus persönlichen Motiven beging. Vor einem halben Jahr verkündete Generalbundesanwalt Harald Range die Wiederaufnahme der Ermittlungen, nachdem der Opferanwalt Werner Dietrich neue Zeugen präsentiert hatte. Bisher wurde über Ergebnisse nichts bekannt.

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