Wegen Bauschutt S-Bahn verpasst

Viele Pendler erwartete in Pasing heute morgen eine böse Überraschung: Wegen Bauarbeiten waren die Aufgänge zu den S-Bahnen Richtung Innenstadt waren gesperrt. Viele verpassten ihren Zug, kamen zu spät zur Arbeit. Und alles nur wegen ein bisschen Bauschutt.
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85000 Menschen schlängeln sich täglich  durch den Pasinger Bahnhof
Petra Schramek 85000 Menschen schlängeln sich täglich durch den Pasinger Bahnhof

PASING - Viele Pendler erwartete in Pasing heute morgen eine böse Überraschung: Wegen Bauarbeiten waren die Aufgänge zu den S-Bahnen Richtung Innenstadt waren gesperrt. Viele verpassten ihren Zug, kamen zu spät zur Arbeit. Und alles nur wegen ein bisschen Bauschutt.

Umwege, Wartezeiten, verpasste Züge: Der Umbau des Fußgängertunnels am Pasinger Bahnhof sorgt für Unmut bei den Pendlern. „Der Durchgang ist durch die Gerüste während des Berufsverkehrs sehr eng“, sagt ein Pendler der AZ. „Da stockt alles. Auch klappt die Absprache zwischen Bauarbeitern und Bahnpersonal nicht immer. Das ist schon ärgerlich.“

So wie heute Morgen, als es fast zu Handgreiflichkeiten kam. Der Aufgang zu den S-Bahnen Richtung Innenstadt war heute gegen 9 Uhr gesperrt – ohne Ankündigung. „Wir wollen hier durch“, rief ein Mann im Trenchcoat, rüttelte an dem Absperrgitter. „Das war nicht angekündigt“, sagte eine andere Frau. Ein Dutzend Pendler nickte, schimpfte. Die Bahnmitarbeiter mit Funkgeräten in der Hand zuckten die Achseln. „Nutzen Sie den anderen Aufgang“, so eine Mitarbeiterin. Ein Umweg, der einige ihren Zug verpassen ließ. Die Bauarbeiter aber ließen hartnäckige Grantler durch. Sie erreichten ihren Zug zur Arbeit.

Am Wochenende wird der Tunnel gesperrt

„Der Abschnitt war wenige Minuten gesperrt, um Material zu entfernen“, sagte eine DB-Sprecherinb der AZ. „Die außerplanmäßige Sperrung erfolgte zum Schutz der Passanten.“ Für 35 Millionen Euro wird der Bahnhof seit April umgebaut. Gerade wird das Dach erneut, 85 000 Menschen täglich quetschen sich durch den Tunnel. Die Bahn weiß um die Problematik. „Wir bitten um Verständnis. Aufwändige Arbeiten sind meistens in den Nachtstunden oder am Wochenenden vorgesehen“, so die Sprecherin.

Und so sieht es an diesem Wochenende aus: Ab Freitag 20 Uhr sind die Aufgänge zu Gleis vier bis acht bis zum Montagmorgen um 5 Uhr gesperrt. Der Zugang zu Gleis eins bis fünf ist nur von der Südseite, der zu Gleis sechs bis neun nur über die Nordseite möglich. Die Treppen in der neu gebauten östlichen Unterführung sind offen. Bis Dezember werden einzelne Aufgänge stundenweise gesperrt.

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