TU München erforscht Artenvielfalt und Klimawandel in Alpen

Das Artensterben schreitet unaufhaltsam voran – um zu erforschen, wie sich die Artenvielfalt in Bayern entwickelt, hat die Technische Universität München ein Projekt im Nationalpark Berchtesgaden gestartet.
AZ/dpa |
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Bergpanorama bei der Bindalm im Nationalpark Berchtesgaden.
Bergpanorama bei der Bindalm im Nationalpark Berchtesgaden. © Foto: Wagner Kurt/Nationalpark Berchtesgaden/dpa/Archivbild

Berchtesgaden – Zur Erforschung der Artenvielfalt in den Alpen haben die Technische Universität München (TUM) und der Nationalpark Berchtesgaden ein gemeinsames Projekt gestartet. An 50 Standorten des Nationalparks will das Forscherteam nach TUM-Angaben von Freitag mit Langzeitbeobachtungen den Zustand der Arten erheben und die Auswirkungen des Klimawandels analysieren. Es ist das erste große Projekt der vom Umweltministerium geförderten Kooperation zwischen der TUM und dem Nationalpark.

Verlust der Artenvielfalt: Ökosysteme leiden

Ein langfristiges Monitoring soll belastbare Daten über die Bestände verschiedener Pilz- und Pflanzenarten sowie von Vögeln, Insekten und Fledermäusen liefern, wie Rupert Seidl, Professor für Ökosystemdynamik und Waldmanagement in Gebirgslandschaften an der TUM und Leiter des Sachgebiets Forschung bei der Nationalparkverwaltung Berchtesgaden, am Freitag erläuterte. Der Verlust der Artenvielfalt sei ein weltweites Phänomen. "Es hat Ausmaße angenommen, die nicht nur bestehende Naturschutzansätze in Frage stellen, sondern auch Einbrüche der Leistungsfähigkeit von Ökosystemen befürchten lassen."

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Die Partnerschaft war 2018 vereinbart worden. Die Erkenntnisse sollen auch für Ökosysteme anderer Gebirgsregionen nutzbar gemacht werden. Der Nationalpark Berchtesgaden zeichnet sich durch eine hohe Vielfalt an Lebensräumen aus, die seit Jahrzehnten unter Schutz stehen, sowie durch ein dichtes Netz an alpinen Klima-Messstationen.

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