Steinböcke aus Hellabrunn in Tiroler Alpen ausgewildert

Erstmals seit 2001 sind zwei Steinböcke aus dem Münchner Tierpark Hellabrunn in den Tiroler Alpen ausgewildert worden.
von  AZ/dpa
In den Tiroler Alpen wurden erstmals seit 2001 wieder Steinböcke aus dem Tierpark Hellabrunn ausgewildert.
In den Tiroler Alpen wurden erstmals seit 2001 wieder Steinböcke aus dem Tierpark Hellabrunn ausgewildert. © Tierpark Hellabrunn

München/Neustift im Stubaital - Wie der Tierpark am Donnerstag mitteilte, sprangen die beiden Tiere namens Urs und Uwe am Mittwoch im Oberbergtal mit zwei Geißen aus dem Alpenzoo Innsbruck "direkt hinauf in die Bergwelt".

Erstmals seit 20 Jahren wieder Steinböcke aus Hellabrunn ausgewildert

Damit wurden zum ersten Mal seit dem Jahr 2001 wieder Steinböcke aus dem Münchner Tierpark in den Alpen ausgewildert. Sie sollen zur Ansiedlung und genetischen Auffrischung der Population beitragen.

"Wir sind sehr stolz, dass die Auswilderung so reibungslos geklappt hat", sagte Tierpark-Direktor Rasem Baban. Zwei der vier Steinböcke tragen ein Senderhalsband, zudem sind die Tiere gechipt und mit einer Ohrmarke markiert. So sind sie auch mit dem Fernglas gut erkennbar.

Mitte des 19. Jahrhunderts war der Alpensteinbock nahezu ausgerottet. Durch Schutz- und Auswilderungsprojekte konnte sich der Bestand aber erholen. Nach der Auswilderung von Urs und Uwe leben im Münchner Tierpark Hellabrunn noch zwei Steinböcke und fünf Geißen.

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