Zentrales Datum der Weltgeschichte

Die Sonderausstellung "Konstantin 312" in der Staatlichen Münzsammlung, Residenzstraße 1, wird wegen der großen Nachfrage bis 3. November verlängert.
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Die Konstantin-Münze.
Nicolai Kästner/ho Die Konstantin-Münze.

Altstadt - Das konstantinische Medaillon steht im Mittelpunkt der Ausstellung "Konstantin 312" der Staatlichen Münzsammlung München. Das Jahr markiert ein zentrales Datum der Weltgeschichte: Am 28. Oktober 312, also vor 1.700 Jahren, schlug das Heer Konstantins des Großen vor den Mauern Roms die Truppen des Maxentius, nachdem ihm angeblich im Traum befohlen worden war, das Zeichen Jesus Christus auf die Schilde seiner Soldaten setzen zu lassen.

Auch wenn der Sieger in Jesus Christus wahrscheinlich zunächst nur eine andere Erscheinungsform des römischen Sonnengottes Sol invictus gesehen hat, legte er mit seiner Entscheidung zur Förderung der christlichen Religion und Kirche die Grundlagen für die nächsten Jahrhunderte weströmischer und byzantinischer Geschichte.

Die historische Bedeutung des konstantinischen Medaillons besteht darin, dass es beweist, dass das Christogramm spätestens ab 315 als magisches Siegeszeichen für Konstantin Verwendung fand.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag: 10 - 17 Uhr Eintrittspreis: 2,50, erm. 2 Euro, Kinder unter 18 Jahre frei, sonntags 1 Euro.

 

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