Wildbiesler und Schwarzfahrer gegen Bahn-Mitarbeiter

Gleich zwei Körperverletzungen an Bahn-Mitarbeitern gab es am Wochenende am Hauptbahnhof. Die Bundespolizei ermittelt in zwei Fällen.
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Die Bundespolizei ermittelt in zwei Fällen von Körperverletzung gegen Bahn-Mitarbeiter.
Bundespolizei Die Bundespolizei ermittelt in zwei Fällen von Körperverletzung gegen Bahn-Mitarbeiter.

Ludwigsvorstadt - Am Wochenende, 22. und 23. März, soll es am Münchner Hauptbahnhof zu zwei körperlichen Attacken gegen DB-Mitarbeiter gekommen sein, bei denen diese leicht verletzt wurden.

Im aus Nürnberg verkehrenden RE 59089 konnte am Sonntag (23. März) ein 23-jähriger Mann kurz nach 10 Uhr auf Höhe Reichertshausen keinen Fahrschein vorzeigen. Der Zugbegleiter stellte daraufhin eine Fahrpreisnacherhebung aus und lies den offensichtlich alkoholisierten Mann bis München-Hbf fahren.

Nachdem der Zug sich geleert hatte und für die Weiterfahrt vorbereitet wurde, war der Schwarzfahrer immer noch im Zug - er schlief.

Als ihn der Zugbegleiter gegen 11 Uhr zum Aussteigen aufgefordert hatte, soll ihn der junge Mann beim Aussteigen am Bahnsteig grundlos angegriffen haben. Dabei wurde der 41-jährige Zugbegleiter bei einer Rangelei am Ohr sowie am Hals leicht verletzt.

Am Bahnsteig informierte der Zugbegleiter in der Nähe befindliche Angehörige des Unterstützungskommando (Bayern).

Der 23-jährige war zwischenzeitlich wieder eingestiegen und schlief bereits wieder als ihn die Beamten des USK aufsuchten.

Sie übergaben den mit 2,04 Promille alkoholisierten Mann, der aus dem Kongo stammt und im Landkreis Pfaffenhofen/Ilm als Asylbewerber untergebracht ist, der Bundespolizei.

Die ermittelt jetzt wegen Körperverletzung.

Bereits am Samstag (22. März) soll ein 40-jähriger Deutscher, der gegen 16 Uhr im südlichen Ladehof urinierte, und von einem Bahnsicherheitsmitarbeiter auf sein Verhalten angesprochen worden war, mit der Hand ins Gesicht des 33-jährigen DB-Mitarbeiters geschlagen haben.

Gegen den 40-Jährigen, der einen freiwilligen Atemalkoholtest verweigerte, wird wegen Körperverletzung ermittelt.

Der Bahnsicherheitsmitarbeiter hatte sich ebenfalls nur leicht verletzt.

 

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