Verbesserungen für die St. Emmeram-Tram
Bogenhausen - "Nun liegen aber gerade an dieser Linie zahl reiche Beschwerden der Anlieger über Lärmbelästigungen durch die Trambahn vor, die die Stadtverwaltung auch nicht außer Acht lassen kann", so Fraktionschef Josef Schmid und die Stadträte Robert Brannekämper und Richard Quaas in einer aktuellen Anfrage.
"Wie aus gut informierten Kreisen zu hören ist, war ja seitens des MVG vorher ein umfangreicherer Gleisunterbau vorgesehen. Dies hätte zu Mehrkosten von 3 Millionen Euro geführt. Das war der MVG wohl zu teuer und sie ha t auf den Schallschutzunterbau verzichtet - mit den jetzt spürbaren Auswirkungen", behaupten die Anfragesteller.
Deshalb müsse nachgearbeitet werden: "Mehr Rotphasen an den Ampeln durch die Taktverdichtung sind heute bereits Realität, was zu weiteren Staus mit den entsprechenden Nebenwirkung en wie Lärm, Abgasen und Schleichverkehr durch die Nebenstraßen führt."
Diese Interessenkollision und und diese Problemfelder träten nicht nur in Bogenhausen, sondern münchenweit auf.
Daher fragt das schwarze Trio:
* Welche Möglichkeiten der baulichen Lärmsanierung entlang der Strecke bzw. an den neuralgischen Punkten sieht die MVG?
* Welche Möglichkeiten der Verbesserungen an den Trambahnen selbst sieht die MVG?
* Kann der Einsatz längerer, modernerer Trambahnen eine Alternative zur Taktverdichtung darstellen?
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