Tierpark präsentiert sein niedliches Yak-Kälbchen
München - Yak-Weibchen Kat war das letzte Kalb der asiatischen Rinderart, das in Hellabrunn im Dezember 2010 zur Welt kam. Jetzt ist Kat selbst Mutter geworden und hat am 10. September bei ihrer Erstlingsgeburt den strammen, kleinen Yak-Bullen Pedro zur Welt gebracht.
Anders als die vier Hellabrunner Yak-Weibchen hat Pedro kein schwarzes Fell, sondern besticht wie sein erst zweieinhalb Jahre alter Vater Norbu durch sein hell-geschecktes Aussehen.
Der kleine Jungbulle hat die letzten Wochen des Münchner Altweibersommers in vollen Zügen genutzt, um ausgelassen über die großzügige Anlage zu tollen und sich lautstark im Grunzen zu üben - wegen ihrer grunzähnlichen Laute werden Yaks deshalb auch gerne "Grunzochsen" genannt.
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Bei seiner Geburt wog Klein-Pedro knapp 12 Kilogramm, hat jedoch schon mächtig an Gewicht nachgelegt. Um die Schulterhöhe von bis zu 2,20 Metern und das Gewicht von bis zu 580 Kilogramm eines ausgewachsenen Bullen zu erreichen, muss er allerdings noch mindestens zwei Jahre ausgiebig fressen und trinken.
In Hellabrunn leben jetzt sechs Hausyaks: der Zuchtbulle Norbu (*13.05.2013, seit 14.12.2014 in Hellabrunn), Yak-Weibchen Kat (*30.12.2010), drei weitere Yak-Kühe sowie nun Yak-Kalb Pedro (*10.09.2015).
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