Kriegerdenkmal ergänzt und Friedensbaum gepflanzt

Hundert Jahre nach dem Beginn des Ersten Weltkriegs haben Schüler sich in Texten, Bildern, Gedichten und einem Film damit auseinandergesetzt und ein Kriegerdenkmal ergänzt. 
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Die Schüler haben einen Friedensbaum gepflanzt.
Die Schüler haben einen Friedensbaum gepflanzt.

Hundert Jahre nach dem Beginn des Ersten Weltkriegs haben Schüler sich in Texten, Bildern, Gedichten und einem Film damit auseinandergesetzt und ein Kriegerdenkmal ergänzt.

Neuhausen - Schüler der Mittelschule am Winthirplatz haben sich zusammen mit dem Künstler Wolfram P. Kastner bei einem Projekt mit dem Ersten Weltkrieg auseinandergesetzt. Ausgangspunkt war das Kriegerdenkmal in der Schule (eins von über 100 in München). Wie könnte man das Kriegerdenkmal aus der Sicht von Jugendlichen heute (100 Jahre nach Beginn des 1. Weltkriegs) verändern oder ergänzen?

Dazu erarbeiteten die Schüler Texte, Bilder, Diaserien und einen Film, stellten sie in einer Schulveranstaltung vor und ergänzten damit das Kriegerdenkmal. Der Schüler Derschad trug ein von ihm selbst auf kurdisch verfasstes und ins Deutsche übersetztes Gedicht vor, in dem es heißt:

"Ein Held ist nicht der, der kämpft,

auch nicht der, der siegt.

Ein Held ist der, der nicht zulässt,

dass es dazu kommt, gegeneinander zu kämpfen."

Anschließend wurde ein Gingko-Baum als Friedensbaum auf dem Schulgelände gepflanzt. Dieses Schulprojekt ist in München das einzige, in dem sich Schüler aktiv mit dem Thema "1914 2014 Die Neuvermessung Europas" befassen. Es könnte beispielhaft sein für andere Schulen, in denen es teilweise Kriegerdenkmäler aus der Zeit nach dem 1. Weltkrieg gibt.

 

 

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