Ein Dilemma namens Nordumgehung
Die Stadt- und Verkehrsplanung für den westlichen Stadtteil nimmt der AZ-Leser Jürgen Fischer aufs Korn.
Pasing - Pasing ist ja immer ein Thema. Eigentlich sollte dort ja mächtig aufgeräumt werden. Im Vordergrund: eine neue Stadtplanung mit viel Anspruch, Zeit- und Geldaufwand.
Und eigentlich sah auf dem Papier alles sehr vernünftig aus. Jetzt, da ein Teil dieser Planung, besonders die Verkehrsplanung, größtenteils abgeschlossen zu sein scheint, merkt man, dass besonders die Verkehrsplanung in der geplanten Form vom Verkehrsteilnehmer in keiner Weise angenommen wird.
Die sogenannte Nordumgehung liegt fast brach. Sicherlich fährt auch dort das eine oder andere Auto, aber das Gros der Autos wälzt sich durch die Planegger Strasse und deren Nebenstrassen, um letztendlich irgendwie auf die den Autofahrern bekannten Zufahrtsstrassen gen Stadtzentrum zu treffen.
Leiden müssen darunter eigentlich diejenigen, für die die neue Planung gedacht war: die Anwohner.
Warum schweigt die Stadt und informiert nicht großflächig für die neue Nordumgehung am Bahnhof vorbei? Das ist allen Anwohnern südlich des Marienplatzes ein Rätsel.
Die neue Verkehrsführung ist für die Anwohner besonders der Planegger Straße und deren Querstrassen eine wahre Zumutung.
Ich wage die Behauptung, dass sich dort der Verkehr fast verdreifacht hat. Das kann nicht im Sinne der ganzen Umbauarbeiten in Pasing sein.
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