Bierflasche und Tritte: Brutale Schlägerei an der Münchner Freiheit

Ein Streit an der Münchner Freiheit ist in der Nacht auf Mittwoch eskaliert. Zwei Münchner haben einen Schweizer mit einer Glasflasche und mehreren Tritten attackiert.
Ralph Hub |
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An der Münchner Freiheit kam es zur Schlägerei.
imago images/imagebroker An der Münchner Freiheit kam es zur Schlägerei.

Schwabing - Mit etwas Glück bekommt der 24-Jährige sogar seine alte Zelle in der JVA Stadelheim wieder. Der Münchner hatte dort bis vor kurzem wegen gefährlicher Körperverletzung in U-Haft gesessen.

Am 12. April war er entlassen worden. Seit Donnerstag sitzt er wieder in Stadelheim, weil er mit einem Spezl (22) am Busbahnhof Münchner Freiheit einen Urlauber aus der Schweiz zusammengeschlagen hat. Der 22-Jährige ist inzwischen wieder auf freiem Fuß. Beide Münchner werden sich wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten müssen.

Am Mittwoch gegen 1.20 Uhr nachts lief ein 29-jähriger Tourist aus der Schweiz zufällig den beiden jungen Männern am Busbahnhof an der Münchner Freiheit über den Weg. Sie gerieten in Streit. Warum ist derzeit noch unklar.

Der 24-Jährige schlug dabei laut Polizei mit einer Bierflasche seinem Kontrahenten mehrmals auf den Kopf, bis das Glas schließlich zerbrach. Der 22-Jährige soll dem am Boden liegenden Opfer mehrmals mit Wucht gegen den Kopf getreten haben. "Der 29-Jährige erlitt dabei zahlreiche, teils sehr tiefe Kopfplatzwunden", sagt Polizeisprecher Ralf Etzel.

Münchner Freiheit: Zeugen greifen ein

Einige Zeugen, die die Prügelei an der Freiheit beobachtet hatten, griffen beherzt ein und alarmierten zugleich die Polizei. Sie hielten die beiden Schläger fest, bis Polizeistreifen am Tatort eintrafen. Das Opfer verweigerte in der Tatnacht offenbar noch unter dem Schock der Ereignisse zunächst jegliche medizinische Hilfe.

Die Polizei bittet den Schweizer, sich zu melden, damit seine Aussage protokolliert werden kann. Der 29-Jährige und auch alle anderen Zeugen der Schlägerei können sich im Polizeipräsidium melden unter der Nummer 29100.

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