Barrierefreiheit an der Pinakothek?
Maxvorstadt - Die Grünflächen vor den Pinakotheken sind ein beliebter Aufenthaltsort für viele Münchner und Touristen. Allerdings ist die Wiese für viele gar nicht so leicht zu erreichen. An den meisten Aufgängen zur Grünanlage sind Stufen: Für Menschen mit Rollator, Rollstuhl oder Kinderwagen wird der Zugang so erschwert.
Die CSU-Fraktion im Bezirksausschuss Maxvorstadt fordert deshalb, dass die Grünanlagen vor den Pinakotheken barrierefrei werden. Ihr Anliegen hat die Fraktion Ludwig Spaenle (CSU) vorgetragen, der nicht nur Kultusminister, sondern auch Abgeordneter für den Stimmkreis ist und im BA vorbei schaute.
Spaenle zeigte sich aufgeschlossen für den Vorschlag und versprach, sich für das Anliegen einzusetzen. Um den barrierefreien Zugang zur Wiese hatte der BA vorher schon einmal die Stadt gebeten. Die hatte aber darauf verwiesen, dass für das Areal rund um die Pinakotheken der Freistaat zuständig ist. Es würden nun Hinweisschilder aufgestellt, wo der barrierefreie Zugang möglich sei.
Dem BA genügt das nicht: „Den bewegungseingeschränkten Mitbürgern hilft ein Schild nichts, wenn sie auf die Grünfläche zum Beispiel vor der Alten Pinakothek wollen“, sagt der BA-Vorsitzende Christian Krimpmann (CSU). „Jeder soll die Möglichkeit haben, sich auf die grüne Wiese zu legen und zu entspannen.“
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