Anthony James' Morphische Felder

Die erste deutsche Einzelausstellung des britischen Bildhauers Anthony James in der Galerie Walter Storms
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Anthony James' "Morphic Fields".
Anthony James' "Morphic Fields".

Maxvorstadt Ein heikles Thema sind die "morphischen Felder", die meisten "ernsthaften" Naturwissenschaftler tun die Sache als esoterischen Käse ab. Aber wirklich erklären kann man sich die Tatsache nicht, dass etwa Tiere vor Erdbeben deutlich vor den Mensche Gefahr wittern. Weil sie direkt mit dem "morphischen Feld" verbunden sind? Wir werden's an dieser Stelle nicht klären können, wozu auch? In der Kunst ist man da lässiger. Anthony James etwa nennt seine erste deutsche Einzelausstellung "morphic fields".

In der Galerie Walter Storms füllen bizarre Formen auf nicht gerade zarten Sockeln den Hauptraum. Und irgendwie scheinen die bruchstückhaften Bronzen miteinander in Verbindung zu stehen. Ein morphisches Feld also? Der Titel ist nicht abwegig, tatsächlich fühlt man in diesem Raum einen atmosphärischen Swing. Und jede einzelne verwittert anmutende Form könnte eine Geschichte bergen.

Bekanntheit wurde der knapp 40-jährige James übrigens durch einen Ferrari. Konkret einen 355 Spyder. Den hat er verbrannt und in eine doppelt verspiegelte Vitrine gesteckt. Der Titel: "Schöner Tod" bzw. "kalos thanatos". James ließ damit nichts weniger als ein der Antike entlehntes Opferritual wieder aufleben. Und die Verspiegelung sorgt dafür, dass die Reste des schnittigen Wagens vervielfacht werden und so im Unendlichen landen.

Galerie Walter Storms, Schellingstraße 48, bis 26. April 2014, Dienstag bis Freitag 11 bis 18, Samstag bis 16 Uhr, Tel. 27 37 01 62

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