Prozess in München: Zwei Kilo Kokain hinterm Tacho versteckt

Eine 40-Jährige gerät in eine Kontrolle: Den Beamten fällt das lockere Armaturenbrett auf. Jetzt steht sie vor Gericht.
John Schneider
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Zwei Kilo Kokain fanden die Beamten hinter einem Armaturenbrett (Symbolbild)
Zwei Kilo Kokain fanden die Beamten hinter einem Armaturenbrett (Symbolbild) © dpa//obs Ford-Werke GmbH

München - Dumm gelaufen für Carla P. (Name geändert). Die 40-Jährige saß auf dem Beifahrersitz ihres Ford Focus an der B2, als Polizisten auf sie aufmerksam wurden und sie kontrollierten. Die Beamten fanden zwei Kilo Kokain im Auto.

Frau wollte das Rauschgift verkaufen

Carla P. habe geplant, das Rauschgift zu verkaufen, sagen die Ermittler. Und sie soll dabei bewaffnet gewesen sein. Ein Vorwurf der ursprünglichen Anklage, der wohl fallengelassen wird. Hintergrund: In dem Auto wurden sechs Schraubenzieher in einer Tasche an der Rückenlehne des Beifahrersitzes sowie im Kofferraum gefunden. Diese hätten als Waffe bei Drogengeschäften eingesetzt werden können, hieß es.

Ford Focus: Armaturenbrett aufgeschraubt und Drogen gefunden

Ein Polizist erinnert sich, dass ihm bei der Kontrolle schnell aufgefallen sei, dass am Armaturenbrett manipuliert worden war. Man habe dann das Brett aufgeschraubt und die zwei Päckchen gefunden.

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Dafür benutzten die Beamten übrigens den eigenen Schraubenzieher, erklärt der Polizist auf Nachfrage - und sorgt dann für einen heiteren Moment im Prozess: "Man kann sich ja nicht darauf verlassen, dass die Kunden immer einen dabei haben."

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