Parken in München: Darum lehnt die Stadt die Semmeltaste ab

Kostenlos kurz mal vorm Geschäft parken? Die CSU findet’s wichtig – das Planungsreferat nicht.
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München - Rein in den Bäcker, Einkauf erledigen – und schon ist man wieder weg. In anderen Städten gibt es für solche Gelegenheiten die berühmte Semmeltaste.

In München sucht man diese am Parkautomaten allerdings vergeblich. Bei der CSU im Rathaus findet man das ziemlich bedauerlich. Fraktionschef Manuel Pretzl hat vor gut einem Jahr deshalb beantragt, auch in München das kostenlose Kurzzeitparken zu ermöglichen. Die Stadt hat dieses Ansinnen nun geprüft – lehnt die Einführung der Semmeltaste aber entschieden ab.

Planungsreferat erklärt Ablehnung für Semmeltaste

Man wolle die Leute nicht dazu ermutigen, kurze Wege statt zu Fuß mit dem Auto zurückzulegen, so das Planungsreferat in seiner Stellungnahme. Zwar könne es kleinen Läden dabei helfen, mit den großen Supermärkten zu konkurrieren, wenn es vor den Geschäften kostenlose Kurzzeitparkplätze gebe. Aber die Umrüstung der Automaten sei sehr teuer, so die Behörde.

Zudem hätten Studien ergeben, dass sich Autofahrer den Umweg zum Ticketziehen lieber sparen. Das Risiko des Erwischtwerdens sei bei einem Einkauf schließlich gering.

Statt der Semmeltaste setzt die Stadt in Einkaufstraße deshalb weiter auf eine Parkscheibenregelung.

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