"Wo Infizierte sich ins Koma soffen": Lauterbach wettert weiter gegen die Wiesn

Seit Wochen streiten sich Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und der Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) öffentlich um das Oktoberfest und Corona.
von  AZ
"Wo Infizierte sich ins Koma soffen": Harte Worte des Bundesgesundheitsministers Karl Lauterbach zur Wiesn. (Archiv)
"Wo Infizierte sich ins Koma soffen": Harte Worte des Bundesgesundheitsministers Karl Lauterbach zur Wiesn. (Archiv) © dpa/Felix Hörhager

München - Die nächste Episode im öffentlichen Streit zwischen Markus Söder und Karl Lauterbach: Nachdem Söder in seiner Rede am CSU-Parteitag den Bundesgesundheitsminister scharf angegangen, weil er einerseits das Oktoberfest kritisiert und sich andererseits für die Legalisierung von Cannabis einsetze. Er könne das ständige Gemeckere von Herrn Lauterbach und seine Warnungen nicht mehr hören", so Söder in Augsburg: "Es ist unglaubwürdig, vor Corona zu warnen und Kiffen zu erlauben". 

Oktoberfest: "Wo Infizierte sich ins Koma soffen"

Lauterbach seinerseits will das nicht auf sich sitzen lassen und kontert: "Es macht Sinn, Coronatote und Drogentote zu verhindern. Die Dinge einfach laufen zu lassen, wie z. B. in Bayern auf dem Oktoberfest, wo Infizierte sich ins Koma soffen, löst kein Problem."

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Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte, so geht das Sprichwort. In dem Fall ist es der Chef der FDP Bayern, der unter Lauterbachs Furor-Tweet süffisant kommentiert: "Nicht streiten. Ihr liegt beide falsch!"

 

 

 

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