Wiesn 2017: Innenausschuss befasst sich mit Sicherheit

Im vergangenen Jahr war das Festgelände angesichts des Münchner Amoklaufs und islamistischer Anschläge bei Würzburg und Ansbach zum ersten Mal rundum eingezäunt worden.
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2016: Ein mobiler Zaun und ein erhöhtes Polizeiaufgebot. Nur einige Maßnahmen des Sicherheitskonzepts.
dpa 2016: Ein mobiler Zaun und ein erhöhtes Polizeiaufgebot. Nur einige Maßnahmen des Sicherheitskonzepts.

Im vergangenen Jahr war das Festgelände angesichts des Münchner Amoklaufs und islamistischer Anschläge bei Würzburg und Ansbach zum ersten Mal rundum eingezäunt worden.

München - Der Innenausschuss des bayerischen Landtags befasst sich am Mittwoch (9.30 Uhr) mit der Sicherheit auf dem Münchner Oktoberfest. Dazu soll Innenminister Joachim Herrmann (CSU) über die Lage auf der Wiesn 2016 und den Erfolg zusätzlicher Maßnahmen berichten.

Im vergangenen Jahr war das Festgelände angesichts des Münchner Amoklaufs und islamistischer Anschläge bei Würzburg und Ansbach zum ersten Mal rundum eingezäunt worden. Besucher durften keine größeren Taschen und Rucksäcke mitnehmen.

Nun will der Landtag unter anderem wissen, welche Bedeutung der Zaun für Sicherheitskräfte und Besucher hatte, welche Erkenntnisse die Sichtkontrollen am Einlass brachten, welche Erfahrungen es bei der Zusammenarbeit mit privaten Sicherheitsdiensten gab und wie die Videoüberwachung weiterentwickelt werden kann. Herrmann soll dabei auch über Folgerungen für dieses Jahr sprechen. Die Weichen für die Wiesn 2017 sind bereits weitgehend gestellt, die Stadt hat gut fünf Millionen Euro vor allem für zusätzliche Sicherheitskräfte kalkuliert. Die Wirte sollen das über eine Umsatzpacht finanzieren.

Lesen Sie auch: Wiesn-Aufbau beginnt - Sicherheit erneut großes Thema

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