Versöhnung vorgetäuscht: Münchner bekommt Kopfstoß

Zwei betrunkene Männer geraten in Streit – keine Besonderheit auf der Wiesn. Eine vorgetäuschte Versöhnungsgeste, um dann umso fester zuzuschlagen, war der Grund für die Festnahme eines Neuseeländers.
von  az
Bei dem Angriff brachen dem Münchner zwei Schneidezähen ab. Beide Streithähne zogen sich dazu eine Platzwunde am Kopf zu.
Bei dem Angriff brachen dem Münchner zwei Schneidezähen ab. Beide Streithähne zogen sich dazu eine Platzwunde am Kopf zu. © dpa

München – Am Donnerstag, 03.10.2013, kam es zu einem Streit zwischen einem 23-jährigen Neuseeländer und einem 28-jährigen Münchner in einem Zelt auf dem Oktoberfest. Gegen 22.30 Uhr kam der Neuseeländer wieder zum Münchner zurück und reichte ihm die Hand. Der Münchner fasste dies als Versöhnungsgeste auf und wollte ihm ebenfalls die Hand geben.

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Daraufhin schnellte der 23-Jährige mit seinem Kopf nach vorne und verpasste dem 28-Jährigen einen heftigen Kopfstoß. Dieser erlitt eine Platzwunde an der Stirn und brach sich zwei Schneidezähne ab. Er wurde ambulant behandelt. Der Neuseeländer zog sich ebenfalls eine Kopfplatzwunde zu und wurde festgenommen. Er wird nun dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Beide waren alkoholisiert.

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