Oktoberfest 2017: Das Wiesnblaulicht vom 20. September

Ein Besucher, der den sterbenden Schwan gibt, ein Randalierer, der Securitys beißt und ein Kiffer, der es einfach nicht lassen kann - das Wiesnblaulicht vom 20.09.2017.
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Während der Wiesn hat die Polizei eine eigene Wache auf dem Festgelände.
dpa Während der Wiesn hat die Polizei eine eigene Wache auf dem Festgelände.

München - Wer nicht hören will muss fühlen: Diese Weisheit musste am Dienstag ein 36-Jähriger spüren, nachdem er immer wieder versuchte, trotz Verbots in ein Zelt zu gelangen und abgewiesen wurde. Als die Polizei anrückte, machte er den "sterbenden Schwan", so die Einsatzkräfte. Da dem Mann definitiv nichts fehlte und er auch den Aufforderugnen der Polizisten nicht Folge leistete, verbrachte er die Nacht in der Haftzelle.

Was sonst noch los war im Einsatzgebiet der Wiesn-Wache:

Betrunkener Randalierer geht in Sicherheitsgewahrsam

Gegen 21 Uhr randalierte ein 23-Jähriger im Biergarten eines Zeltes. Er bieselte in den Garten und versuchte, das Sicherheitspersonal anzuspucken und zu beißen. Die Polizei kümmerte sich um den 23-Jährigen und brachten ihn "zur Unterbindung" weiterer Vorkommnisse in der Wiesn-Wache unter.

Unbelehrbarer Drogenkonsument auf der Wiesn

Schon am Montag beobachteten die Beamten im Videoüberwachungszentrum einen 20-jährigen argentinischen Touristen, der auf dem Westhügel einen Joint rauchte. Als die Polizei anrückte, versuchte er, den Joint zwischen seinen Beinen verschwinden zu lassen. Es half nicht, er wurde festgenommen. Nach Zahlung einer Sicherheitsleistung wurde aber wieder entlassen.

Geholfen hat es aber nicht: Schon am nächsten Tag trafen Beamten den Mann wieder an. Er zog einen deutlichen Marihuanageruch nach sich - kein Wunder, hatte er doch ein Tütchen Marihuana bei sich. Der 20-Jährige musste erneut eine Sicherheitsleistung hinterlegen.

Maßkrugschlägerei durch unbekannte Täter

Ein 23-Jähriger britischer Tourist ist von einem Unbekanntem gegen 20 Uhr in einem Zelt mit einem Maßkrug im Gesicht geschlagen worden. Das Bierbehältnis zersplitterte daraufhin, wodurch der 23-Jährige einen Cut am Auge davontrug. Er wurde vom Rettungsdienst ambulant versorgt. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, sollen sich an die Polizei wenden.

Täterbeschreibung: Männlich, ca. 60 Jahre alt, kräftige Figur, ca. 180 cm groß, bekleidet mit blauem Hemd, weiße Haare (Haarkranz)

Rikschafahrer mit getuntem Rad unterwegs

Am Montag kontrollierten Beamte am St.-Pauls-Platz einen 49-jährigen Rikschafahrer. Der Mann hatte zwei Fahrgäste dabei. Die Polizisten stellen fest, dass der Motor durch einen leistungsstärkeren ausgetauscht worden war. Auch andere bauliche Veränderungen hatte der Mann vorgenommen.

Dadurch wurde seine Rikscha zulassungspflichtig und hätte eine Kfz-Haftpflichtversicherung benötigt. Die Beamten stellten die getunte Rikscha sicher. Es werden auch noch Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Personenbeförderungsgesetz durchgeführt.

Polizei kämpft gegen illegale Prostitution

Während der Wiesn sind fast doppelt so viele Prostituierte als sonst in der Stadt. Einige bieten ihre Dienste auch illegal im Sperrbezirk an. Allein in den ersten Tagen konnte die Polizei elf Täterinnen und Täter festnehmen. Hier geht's zum Artikel.

Gestern die Polizeimeldungen verpasst? Lesen Sie hier das Wiesn-Blaulicht vom Dienstag

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