Neues Feuer fürs Liebesleben

Im „darling frivole“ gibt’s lauter Sachen, die eine Beziehung schöner machen.
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Lust auf einen privaten Maskenball? Carolin Stephan kann Sie dafür ausstatten.
Daniel von Loeper Lust auf einen privaten Maskenball? Carolin Stephan kann Sie dafür ausstatten.

Im „darling frivole“ gibt’s lauter Sachen, die eine Beziehung schöner machen.

Es ist ein kleiner Laden, versteckt hinter der Maximilianstraße, und eine eigene Welt, eine, die alle Sinne anspricht. Im „darling frivole“ dämpft ein flauschiger Teppich die Schritte, es duftet nach Blumen, aus dem Lautsprecher klingen leise französische Lieder. Und im Regal, da stehen und hängen all die Sachen, die das Liebesleben interessanter gestalten sollen. „Sinnlich und funktional“, beschreibt Inhaberin Carolin Stephan das Angebot und ihr Geschäft als Gegenentwurf zu den anonymen Ramsch-Läden der großen, bekannten Erotik-Anbieter.

Ramsch, der kommt Stephan nicht ins Haus. „Wir haben höchste Qualitätsansprüche.“ Es gibt vergoldete Vibratoren (8200 Euro), Dildos aus Obsidian (1200 Euro) und Wäsche aus reiner Seide, mit Ketten, Federn oder Swarowski-Steinen ab 300 Euro aufwärts. „Unterwäsche ist seit einiger Zeit immer mehr gefragt“, sagt Stephan. „Erotik ist ein Spiel und zu diesem Spiel gehört eben auch eine schöne Verpackung.“ Erotik ist für Stephan ein weites Feld. Und deshalb finden sich neben Lederpeitschen, Handschellen und Fußfesseln auch Schmuck, Bücher, Duftkerzen und Polaroid-Kameras. „Für uns ist Erotik alles, was in irgendeiner Weise anregend sein kann“, so Stephan. Tabus gibt es nicht. „Wir gehen mit dem Thema sehr selbstverständlich um, das nimmt auch bei unseren Kunden die Hemmungen.“

„Erotik ist ein Spiel und dazu gehört eine schöne Verpackung“

Viele Paare kommen zu ihr, erzählt Stephan, Paare zwischen 40 und 50 Jahren, die oft schon länger eine Beziehung miteinander führen. „Aber Beziehung heißt eben auch, dass man daran arbeiten muss. Auch am Liebesleben.“ Manchmal veranstaltet sie nach Geschäftsschluss Frauenabende mit Sekt und Schnittchen. „Das ist immer sehr lustig“, sagt sie, „Frauen gehen sehr offen mit Erotik um, die probieren sich aus, die probieren an, geben sich gegenseitig Ratschläge.“ Und die Männer? „Kommen zwei Männer in das Geschäft, ist das immer ein Gegockel“, sagt Stephan. „Meistens kommen die Männer dann später zurück, und zwar alleine. Nur dann trauen sie sich, offen über ihre Wünsche zu sprechen.

„darling frivole“, Falkenturmstraße 8, Di. bis Fr. 12 Uhr bis 19 Uhr, Sa. 12 Uhr bis 18 Uhr

Beatrice Oßberger

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