Nach Messerattacke auf Polizisten: Mann kommt in Psychiatrie

Der Mann, der einem Polizisten am Münchner Hauptbahnhof ein Messer in den Nacken gerammt hatte, kommt in die Psychiatrie. Das teilte das Landgericht München I mit.
AZ/dpa |
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Der Vorfall hat sich am Hauptbahnhof München ereignet.
Der Vorfall hat sich am Hauptbahnhof München ereignet. © Daniel von Loeper

München - Nach der Messerattacke auf einen Polizisten am Münchner Hauptbahnhof muss der 24 Jahre alte Täter in die Psychiatrie. Das teilte das Landgericht München I am Montag zu dem bereits am Donnerstag vergangener Woche ergangenen Urteil mit.

Der junge Mann hatte zugegeben, dem Polizisten ein Küchenmesser von hinten in den Nacken gerammt zu haben. Vor Gericht gab er als Motive Hass und pure Verzweiflung an. Er sagte auch, Stimmen hätten ihm befohlen, einen Polizisten anzugreifen.

Der Beamte wurde bei dem Angriff im vergangenen Dezember schwer verletzt. Er erlitt eine rund acht Zentimeter tiefe Wunde und musste notoperiert werden. Seit Mitte September sei er auf eigenen Wunsch wieder im Polizeidienst, allerdings nicht mehr auf Streife.

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