Ministerium erwartet vorerst weitere AstraZeneca-Lieferung

Sollte die EU die Verwendung des AstraZeneca-Impfstoffs für längere Zeit stoppen, wäre das ein großer Rückschlag für die Corona-Impfkampagne. Derzeit wird der Impfstoff zwar nicht verwendet, doch sind weitere Lieferungen in Aussicht.
AZ/dpa |
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Ampullen mit dem Covid-19 Impfstoff des schwedisch-britischen Pharmakonzerns Astrazeneca.
Ampullen mit dem Covid-19 Impfstoff des schwedisch-britischen Pharmakonzerns Astrazeneca. © Nicolas Armer/dpa

München - Ungeachtet des derzeitigen Stopps der Corona-Impfungen mit dem AstraZeneca-Präparat erwartet das Gesundheitsministerium vorerst weitere Lieferungen. Von Anfang März bis Anfang April waren insgesamt 660 000 Impfdosen AstraZeneca avisiert. "Hiervon wurden 309 600 Impfdosen bereits zugeliefert, während die Zulieferung der verbleibenden 350 400 Impfdosen bis zur 13. Kalenderwoche noch bevorsteht", teilte das Ministerium in München auf Anfrage mit.

Deutschland und mehrere andere EU-Staaten haben die Impfungen mit dem AstraZeneca-Impfstoff vorerst ausgesetzt, Grund sind Meldungen über einen möglichen Zusammenhang mit Hirnvenenthrombosen in vereinzelten Fällen. Die europäische Arzneimittelbehörde EMA soll am Donnerstag entscheiden, wie es weiter geht.

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1,66 Millionen Impfdosen in Bayern verabreicht

Das Tempo der Impfungen in Bayern hatte sich zwischenzeitlich erhöht. In der vergangenen Woche waren es laut Gesundheitsministerium im Schnitt fast 41 300 tägliche Impfungen, knapp 5000 mehr pro Tag als in der Vorwoche. Sollte AstraZeneca in der EU nicht mehr verwendet werden dürfen, würde das einen erheblichen Rückschlag für die im Vergleich zu Großbritannien oder den USA ohnehin langsame Impfkampagne bedeuten. Von den in Bayern erwarteten Impfstoff-Lieferungen der 9. bis zur 13. Kalenderwoche sollte das britisch-schwedische Unternehmen insgesamt mehr als ein Drittel beisteuern.

Bis Dienstagabend waren in Bayern insgesamt 1,66 Millionen Impfdosen verabreicht, davon der Großteil - knapp 1,3 Millionen - mit dem Biontech-Pfizer-Präparat. Von AstraZeneca waren laut Robert Koch-Institut in Bayern gut 285 700 Dosen genutzt worden.

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