Maximales Licht für neue Büros an der Sonnenstraße

Eine Passage verbindet erneut die Sonnenstraße mit der Herzog-Wilhelm-Straße in München.
von  Eva von Steinburg
Offenheit und Klarheit sollen das neue Bürohaus charakterisieren: das geplante Lumen Munich in der Sonnenstraße 23.
Offenheit und Klarheit sollen das neue Bürohaus charakterisieren: das geplante Lumen Munich in der Sonnenstraße 23. © Hansainvest Real Assets

München - Zwischen Sendlinger Tor und Stachus wird gerade ein Bürogebäude aus den 60er Jahren abgebrochen. Die Münchner kennen es wegen seiner Passage zur Herzog-Wilhelm-Straße. Auch war in der Sonnenstraße 23 ein großer Bio-Supermarkt.

Das neue Bürohaus heißt "Lumen Munich"

2023 kommt Alnatura zurück. Der Laden wird in das neue Bürohaus "Lumen Munich" einziehen. Unter diesem Namen hat das Münchner Architekturbüro Allmann Sattler Wappner für den Hamburger Investor Hansainvest Real Assets ein Bürohaus mit 13.000 Quadratmeter Gewerbefläche entworfen. Die Architekten haben den Verlauf der Sonne und ihre Lichteinstrahlung an der Sonnenstraße 23 untersucht. Das Ergebnis: Das C-förmige Gebäude erhält große Fensterflächen, die das Licht maximal ausnutzen. Ein Klimakonzept mit Sonnenblenden und Kühlstrategien baut darauf auf.

Die Fassade zum Innenhof: Beton trifft auf messingfarbene Metallprofile.
Die Fassade zum Innenhof: Beton trifft auf messingfarbene Metallprofile. © Hansainvest Real Assets

Nachhaltigkeit und Komfort

Im Bürohaus sollen Firmen Platz für Austausch erhalten: Die Räume werden multifunktional angelegt. Nachhaltigkeit und Komfort spielen eine Rolle. Die Fassade zum Innenhof soll "edel und leicht" wirken. Runde und rechteckige Stützen an der hellen Betonfassade sollen wie ein filigranes Kleid über dem Baukörper wirken. Als Geländer dient messingfarbenes Metall. Die Passage Sonnenstraße/ Herzog-Wilhelm-Straße bleibt erhalten — für Münchner ist diese Nachricht positiv.

 

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