Kommunalwahl 2020: SEM-Gegner stellen eigene Stadtratsliste auf

Zur Kommunalwahl 2020: Das Bündnis von Wachstumsgegnern sagt der ÖDP ab und geht mit eigener Liste an den Start.
Emily Engels
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München - Monatelang hatten sie mit der ÖDP verhandelt, jetzt wollen sie doch keine gemeinsame Liste für die Stadtratswahl im März 2020. Jetzt wollen die Gegner der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme (SEM) mit ihrer "München-Liste" alleine antreten. Ihr Chef Dirk Höpner bestätigt das der AZ zwar noch nicht offiziell, abstreiten könne er das aber auch nicht, sagt er.

Gleichzeitig lädt er die Presse zu einer Infoveranstaltung am Freitagmorgen ein – um die Liste vorzustellen? Höpner gibt sich noch mysteriös, das wolle man dann am Freitag verkünden. Eindeutigere Worte kommen vom ÖDP-Chef Thomas Prudlo die Bestätigung: "Ja, Höpner hat uns abgesagt", sagte er der AZ gestern am Telefon. Der Grund: Die "München Liste" wolle sich ausschließlich auf die SEM konzentrieren.

Die ÖDP ist enttäuscht

Die ÖDP will sich thematisch breiter aufstellen: Nicht nur die SEM soll Thema sein, sondern auch die großen Themen Klimaschutz und Münchner Verkehrspolitik. Zur Höpners Absage sagt Prudlo: "Es ist so wie es ist." Enttäuschung ist dennoch in seiner Stimme nicht zu überhören. Er fügt noch bedauernd hinzu: "Wir hätten so gut zusammenarbeiten können."

Jetzt baut die ÖDP auf ihre eigene Liste, mit der sie "die FDP überholen und vierstärkste Partei werden" möchte. Vorgestellt wird diese Ende Oktober. Prudlo kündigt an: "Die Liste ist jung, sehr weiblich und sehr aktiv."

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